Zag Ubac 102 — Review
Überblick
Der Zag Ubac 102 ist der powder-orientierte Allrounder der Ubac-Tourenreihe des französischen Herstellers — ein breiterer Tourenski für Skifahrer, deren Backcountry-Kalender mehr Soft-Snow-Tage als Frühjahrsfirn-Tage enthalten. Mit 102 mm unter dem Fuß, einem Paulownia-Wood-Core und einem Fiberglas-plus-Carbon-Lay-up bleibt er näher an der modernen Breit-Touring-Norm als an einem dedizierten Big-Mountain-Freerando-Board, mit Priorität auf Aufstiegseffizienz neben Soft-Snow-Fähigkeit.
Auf-Schnee-Verhalten
Mit einem Sidecut-Radius um 21,5 m bei der Referenzlänge 184 cm und einem 25% Tip / 15% Tail Rocker plus Vorspannung unter dem Fuß öffnet sich der Ubac 102 zu langen, gezogenen Bögen auf großen alpinen Flächen und pivotiert in leichtem Powder bei Tempo gut genug. Auf festem Schnee verlangt er aktives Fahren — die metalllose Bauweise ist nicht für wiederholte Hartschnee-Angriffe gemacht — aber die 102-mm-Taille gibt mehr Soft-Snow-Marge als der Ubac 89 oder 95. Das Gewicht pro Ski bei der Referenzlänge 184 cm liegt bei rund 1.590 g, steigt auf ~1.690 g bei 188 cm. Das hält den Ski touring-relevant, ohne so leicht zu sein, dass er unter einem stärkeren Fahrer verschwindet.
Konstruktion und Specs erklärt
Der Ubac 102 verwendet Zag's 100% Paulownia-Wood-Core in einem Semi-CAP-Sandwich mit ABS-Seitenwangen. Fiberglas und Carbonfasern handhaben Verwindungssteifigkeit und Energierückgabe — kein Titanal-Laminat. Hochfeste Stahlkanten halten den Ski auf dem härteren Schnee lebensfähig, den typische Tourenlinien-Ausstiege bieten. Hinweis: Dieses Modell ist seit mehreren Saisons im Zag-Katalog, und die Spec-Abdeckung pro Länge variiert zwischen Händlern; die verifizierten Daten hier konzentrieren sich auf die Referenzlänge 184 cm.
Für wen & Vergleiche
Der Ubac 102 passt zu fortgeschrittenen Tourenskifahrern, die einen breiteren Tourenski wollen, ohne in dediziertes Big-Mountain-Gewicht zu rutschen. Verglichen mit dem Black diamond Helio carbon 104 trägt er ähnliche Aufstiegs-DNA mit etwas weniger Rocker; gegenüber dem Head Crux 105 pro ist er ähnlich touring-orientiert; der Armada Locator 104 ist eine etwas schwerere, all-mountain-orientiertere Alternative.
Pro, Kontra und Fazit
Pro
- Breitere Taille als Ubac 95 für weichen Schnee.
- Paulownia + Carbon-Konstruktion hält das Gewicht vernünftig.
- Multi-Radius-Form.
- Französische Chamonix-Lab-Fertigung.
Kontra
- Kein Metall deckelt Abfahrtsstabilität.
- Älteres Platform als die 26-27 Ubac-Line-Erneuerung.
- Eingeschränkte Markenpräsenz außerhalb Europas.
Fazit: ein ausgewogener Breit-Tourenski für Skifahrer, die Powder-Tage über Firn-Tage gewichten, aber trotzdem einen Ski wollen, der effizient steigt.

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