Von Ava Mitchell
Die Alp Tracks 102 ist ein leichter Freeride-Touring-Ski, der uphill Effizienz und anständige Abfahrtsleistung kombinieren möchte. Mit einer Mittelbreite von 102 mm richtet er sich an Tourengeher, die viele Höhenmeter sammeln, aber auch Power und Stabilität in weichem oder wechselhaftem Schnee erwarten. Die Sandwich-Konstruktion verbindet einen ultraleichten Paulownia-Kern mit Carbonverstärkungen und ergibt ein lebendiges, gleichzeitig gedämpftes Fahrgefühl. Erhältlich in 170, 178 und 186 cm, passen die Längen Tip- und Tail-Breiten sowie den Radius an, um Auftrieb und Kurvenverhalten zu verändern.
Die technischen Daten erklären viel vom Fahrverhalten: Die rockerte Spitze sorgt für mehr Auftrieb im Pulver und erleichtert das Einleiten von Kurven, während starker Camber unter dem Fuß Kantenhalt, Pop und Rückstellkraft auf härteren Abschnitten bietet. Eine sanfte Tail-Rocker erleichtert das Ausdrehen und die Wendigkeit in engen Radien. Tip- und Tail-Breiten (132–136 mm / 116–120 mm) variieren je nach Länge und beeinflussen Auftrieb und Stabilität beim Ausfahren. Das Gewicht liegt zwischen 1290 g und 1450 g pro Ski, was die Anstiege deutlich erleichtert.
Auf der Piste und im Backcountry zeigt die Ski-Form ihre Stärken vor allem in weichem, gebrochenem und variablem Schnee. Die Kombination aus Paulownia-Kern und Carbon ergibt eine reaktionsfreudige Plattform mit ausreichender Torsionssteifigkeit, um in Chop und wechselnden Verhältnissen zu halten. Die Korkeinlage in der Spitze dämpft Vibrationen bei hohen Geschwindigkeiten. Das Ergebnis ist eine lebhafte Rückfederung und ein sicheres Tracking durch unebenes Gelände. Auf hartem Eis oder gepflegten Pisten kann die Leichtbauweise jedoch weniger Seitenhalt bieten als schwerere Resort-Ski.
Im Vergleich zu konkurrierenden Modellen mit Touring- und Freeride-DNA liegt dieser Ski klar in der leichtgewichtigen Freeride-Touring-Nische statt bei reinen Race-Tourers. Er ist leichter als typische Big-Mountain-Ski, aber steifer als ultraleichte Rennski, vergleichbar in der Absicht mit bestimmten Modellen von Black Crows oder DPS. Wenn deine Touren lange Anstiege und Anspruch an Abfahrten in weichem Gelände kombinieren, ist dieser Ski eine starke Option. Wer ausschließlich extrem tiefe Powderdays jagt, greift besser zu breiteren Planken.
Fazit: Die Alp Tracks 102 ist ein durchdachter Kompromiss, bemerkenswert durch geringes Gewicht, lebendigen Camber-Response und solide Performance in weicher, variabler Schnee. Stärken sind geringes Gewicht, dynamische Rückfederung dank Camber und Carbon sowie Dämpfung durch Kork in der Spitze. Schwächen zeigen sich auf hartem Eis bezüglich Kantenhalt und bei einem möglicherweise höheren Preis. Für fortgeschrittene Skifahrer, die einen vielseitigen Touring-Ski wollen, der auch auf anspruchsvollen Abfahrten überzeugt, ist dies eine lohnende Wahl.
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