Von Noah Carter
Der Redster S7 ist ein Frontside‑Spezialist für Skifahrer, die kurze, präzise Slalomschwünge auf präparierter Piste lieben. Er belohnt eine aktive, zentrierte Haltung mit direktem Kantenansatz und lebendigem Finish, bleibt aber zugleich zugänglich für fortgeschrittene Fahrer, die ihr Carven verfeinern möchten. Im Vergleich zum S8 ist er etwas gutmütiger und weniger fordernd, bietet aber deutlich mehr Biss und Präzision als ein Allrounder wie der X7. Wer vor allem auf Corduroy unterwegs ist und Rhythmus, Kantengriff und saubere Radien schätzt, findet hier ein maßgeschneidertes Werkzeug.
Auf harter Morgenspur kippt der S7 mit wenig Input in die Falllinie und hält die Kante zuverlässig. Der enge Sidecut animiert zu kurzen, rhythmischen Schwüngen, das Camber‑Profil hält die volle effektive Kante im Schnee für kraftvollen Grip. Er will auf der Kante gefahren und nicht gedriftet werden; mit sauberem Druck läuft er seidig. Bei mittleren Geschwindigkeiten bleibt er erstaunlich ruhig für seine Klasse. Drückt man ihn extrem, ist die Leistungsgrenze früher erreicht als bei Top‑Rennmodellen, doch für den täglichen Pisteneinsatz liefert er reichlich Energie.
Stabilität kommt aus einer bewährten Rezeptur: Power‑Holzkern aus Esche und Pappel für Rebound, TI‑Powered Lage für Torsionssteifigkeit und Dämpfung sowie Dura Cap Sidewall für Biss und Haltbarkeit vom Belag bis zum Topsheet. Die gesinterte Base gleitet schnell und nimmt Wachs gut an, die verstärkte Schaufel widersteht Ausbrüchen im Liftbetrieb. Der Schneekontakt ist klar, ohne hart zu wirken, und die Vibrationskontrolle liegt spürbar über vielen Carvern der Mittelklasse. Die Kehrseite ist ein etwas höheres Schwunggewicht als bei ultraleichten Pistenski, was manche Fahrer sogar bevorzugen.
Zahlen erklären das Fahrverhalten. In 163 cm sorgen 111,5‑70‑100 mm und 13,4 m Radius für blitzschnelle Kantenwechsel und enge Carvingradien. Active Camber 0/100/0 maximiert die Kantenauflage für Grip und lebendigen Rebound. Das gemeldete Gewicht von etwa 2548 g pro Ski (163 cm) vermittelt Souveränität und Laufruhe in zerfahrener Spur. Die Längen 149/156/163/170 cm erlauben Feintuning: kürzer für schnellere Slalom‑Schnapper, länger für mehr Stabilität. Viele Sets kommen mit verstellbarer Bindung, die Komfort und Standanpassung bietet, ohne die Reaktionsfreude zu dämpfen.
Wählen Sie die Länge nach Einsatzzweck und Technik. Wer blitzschnelle Slalomschwünge sucht oder leichter ist, greift kürzer; schwerere Fahrer oder höhere Carvinggeschwindigkeiten verlangen länger. Gegenüber dem S8 weniger Top‑End‑Power, aber leichter zugänglich; gegenüber dem X7 mehr Kantengriff und ein fokussierteres Pisten‑Naturell. Die Grenzen sind klar: 70 mm unter der Bindung und Vollcamber sind nichts für weichen Schnee oder Buckel, und der Ski verlangt aktives Fahren. Für Pistenfahrer ist das Verhältnis aus Preis und Leistung ausgezeichnet.
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