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Von Alice Ivey

Atomic Redster q78

Für wen und wofür

Redster Q7.8 (Revoshock C) bedient das All‑Condition‑Pistensegment. Vollcamber, rund 84 mm Mittelbreite und ein mit Titanal verstärkter Holzkern liefern sicheres Carven vom ersten Lift bis zum Nachmittags‑Hügel. Der Multi‑Radius‑Sidecut mag kurze Slalom‑Schwünge ebenso wie mittlere GS‑Bögen. Fortgeschrittene schätzen die Berechenbarkeit; Könner können hart drücken, ohne dass der Ski einknickt. Er ist weniger bretthart als reine Rennski, bietet aber ein modernes, gedämpft‑energisches Fahrgefühl mit Fokus auf Präzision statt Verspieltheit.

Fahrgefühl und Schwungformen

Auf der Piste ist die Schwungeinleitung geschmeidig und klar. Das Camber‑Profil greift früh, und die etwas breitere Schaufel zieht den Ski in den Schwung, ohne bissig zu werden. Für ~84 mm ist er flink von Kante zu Kante, mit lebendigem Rebound, der sauberen Druck belohnt. Das flache Heck hält die Linie und schließt kraftvoll ab – das beschleunigt, bestraft aber Heckdrifts. Driften geht, doch bevorzugt werden geschnittene Linien. Kurze Carves gelingen mühelos; mittlere Radien fahren ruhig und vertrauenerweckend.

Stabilität, Dämpfung und Tempolimit

Revoshock C tut, was es verspricht: Es beruhigt Vibrationen und gibt Energie zurück. Zusammen mit Titanal und der recht kräftigen Bauweise wirkt der Ski souverän durch Nachmittagsschlag und Rippeln. Die Endgeschwindigkeit ist hoch für diese Klasse; nur echte Rennraumski laufen bei sehr hohem Tempo noch gelassener. Querdynamik und Pop sind da, insgesamt fühlt es sich jedoch gesetzter als verspielt an. Leichtere Fahrer empfinden ihn fordernd, wenn sie die Schaufel nicht aktiv fahren; kräftige Fahrer lieben die unbeirrbare Plattform.

Kantengriff auf Hartschnee und Alltagsbedingungen

Der Kantengriff auf hartem Untergrund ist ausgezeichnet. Die Hybrid‑Seitenwange beißt unter dem Fuß, während die Kappenkonstruktion vorn und hinten die Einleitung planbar hält. Mit ~84 mm gibt es genug Auflage, um ausgeräumte Haufen und leichte Crud zu glätten, ohne träge zu sein. In kleineren Buckeln bleibt er beherrschbar mit aktiver Haltung, wenngleich das flache Heck nicht ideal für Zipperline‑Moguls ist. Abseits oder in tieferem Weichschnee ist nicht sein Auftrag; gedacht für Morgencorduroy, Mischpisten und zerfahrenen Resort‑Schnee.

Längenwahl, Alternativen und Preis-Leistung

Die Längenwahl ist simpel: Körpergröße für Balance, länger für Stabilität und GS‑Charakter, kürzer für Agilität. Viele Fortgeschrittene landen bei 166 oder 173; kräftige/ schnelle Fahrer bevorzugen 173 oder 181. Gegenüber Supershape e‑Rally wirkt er gelassener und weniger nervös; im Vergleich zum Wingman 82 CTi gesetzter, aber nicht so blitzschnell; Laser AX fühlt sich edler an, kostet aber mehr. Spitfire 80 RB und Thunderbird Wide Body bleiben schmalere, rennorientiertere Optionen.

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