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Von Alice Ivey

Scott Sea 116 – Test

Der SCOTT SEA 116 ist ein verspielter Freeride-Powder-Ski mit ernsthafter Stabilität. 116 mm unter der Bindung, ausgeprägter Tip- und Tailrocker (Spin Tech 3D), durchgehender Pappelholzkern und Titanal unter der Bindung: Er schwimmt, pivotiert und landet sicher – und bleibt in zerfahrenem Schnee bemerkenswert ruhig.

Für wen?

  • Fahrer, die ein surfy/pivotiges Fahrgefühl im Tiefschnee wollen, aber Stabilität in Chop und bei Landungen schätzen.
  • Freerider, die Bäume und natürliche Features spielen und einen Ski wollen, der leicht querzustellen ist und im Weichen auch switch taugt.
  • Weniger ideal für: Carving-Fans auf hartem Untergrund oder Tourengeher mit Fokus auf Ultraleicht.

Fahrverhalten

  • Powder: Spin Tech 3D hält die Schaufel oben und lässt das Tail locker genug für Slashes ohne Heckabtauchen. 116 mm Mittelbreite bringt verlässlichen Auftrieb.
  • Trees & Steil: Kürzere effektive Kante + 3D-Tip/Tail erlauben schnelle Pivots, Slashes und Korrekturen in engen Passagen.
  • Zerfahren/Chop: Titanal unter der Bindung und durchgehende Seitenwangen sorgen für Dämpfung und Biss. Ruhiger als reine Pow-Park-Ski (z. B. Bent 120), wenn es verspurt ist.
  • Piste: Für 116 mm zieht er ordentliche mittlere Radien auf weicher bis gemischter Piste (20–22 m). Auf blankem Eis fehlt der Biss.

Konstruktion & Design

  • Durchgehender Pappelholzkern bis weit in die Schaufel: gleichmäßige, lebendige Biegung.
  • Air Tec Fräsungen reduzieren Gewicht, ohne das Fahrgefühl hohl zu machen.
  • Titanal unter der Bindung bringt Landestabilität und Ruhe, ohne die Verspieltheit zu killen.
  • Sandwich-Powder-Aufbau mit Vollseitenwange für Haltbarkeit und Kantengriff.

Längenwahl

  • 174 cm: Leichte/kleinere Fahrer; enge Bäume, spielerisches Tempo.
  • 182 cm: Sweet Spot – Balance aus Stabilität und Agilität.
  • 190 cm: Für Tempo, offene Hänge, schwerere/aggressivere Fahrer.

Vergleiche

  • Armada ARV 116 JJ: JJ ist lockerer/surfier; Sea 116 wirkt unter der Bindung ruhiger und chop-stabiler.
  • Atomic Bent 120: Bent ist leichter und superverspielt; Sea 116 stabiler bei Speed und Landungen.
  • Black Crows Anima: Anima ist direktionaler und chargiger; Sea 116 pivotiert leichter und ist spielerischer.
  • Salomon QST Blank (112): Blank ist auf hartem Untergrund vielseitiger; Sea 116 schwimmt an Tiefschneetagen besser.

Key takeaways

  • Surfy und stabil: Spielerisches Tail mit starker Landungs- und Chop-Ruhe.
  • Einfach zu pivotieren: 3D-Schaufel/Heck für leichte Slashes und Tempokontrolle.
  • Kein Hartschnee-Spezialist: Kompetent, aber 116 mm bei Eis bleibt schwierig.
  • Nicht ultraleicht: Gewicht dämpft gut, ist aber nichts für große Tourenhöhenmeter.

Spezifikationen und Bedeutung

  • Rocker-Profil: Spin Tech 3D, Tip & Tail – fördert Auftrieb, schnelle Pivots und Switch/Standfestigkeit im Weichen.
  • Maße (Tip/Mitte/Tail): 174: 141/115/130 mm; 182 & 190: 143/115/132 mm – Breite für Auftrieb, etwas schmales Tail zum Lösen/Slashen.
  • Radius: 20 m (174), 21 m (182), 22 m (190) – mittlere Radien, guter Mix aus Spiel und Stabilität.
  • Gewicht (pro Ski, angegeben): ~1920 g (174), 2160 g (182), 2240 g (190). Händler teils ~2130–2300 g beim 190 – leichte Streuung. Gut gedämpft; weniger für lange Touren.
  • Längen: 174, 182, 190 cm – länger für Stabilität/offenes Gelände; kürzer für Trees und Freestyle.
  • Aufbau: Sandwich Powder, Pappel, Glasfaser, Titanal unter Fuß, Vollseitenwange, Air Tec – Mix aus Pop, Haltbarkeit und Ruhe.

Pro und Kontra

  • Pro: Starker Auftrieb und Pivot; ruhiger als viele Pow-Freestyle-Ski in Chop; vertrauenerweckend unter der Bindung.
  • Kontra: Breit und nur durchschnittlich auf hartem Schnee; nicht fürs Weit-Touren; kein ultrasteifer Charger.

Häufige Fragen

F: Wie vergleicht sich der Scott Sea 116 mit dem Atomic Bent 120?
A: Der Bent 120 ist leichter und lockerer, sehr surfy für Butters und verspielte Linien. Der Sea 116 ist in Chop und bei Landungen gesetzter und vermittelt mehr Vertrauen bei Tempo.

F: Taugt der Sea 116 auf der Piste?
A: Für 116 mm fährt er weiche bis gemischte Pisten solide in mittleren Radien. Auf Eis ist ein schmalerer All-Mountain-Ski die bessere Wahl.

F: Ist er tourentauglich?
A: Mit Hybrid/Pin-Bindungen geht es, aber er ist nicht ultraleicht. Für häufige, lange Anstiege empfiehlt sich ein leichteres Modell.

F: Welche Länge soll ich wählen?
A: Kinn–Nase (Trees/Play): 174–182; Augenhöhe oder länger (Stabilität/Speed): 182–190. Schwerere/aggressivere Fahrer tendieren zu 190 cm.

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