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Von Olivia Bennett

Salomon QST 106 im Test

Überblick

Der Salomon QST 106 ist ein vielseitiger Freerider, der in Powder leicht aufschwimmt, in engen Passagen flink pivottiert und auf verspurtem Schnee angenehm ruhig bleibt. Wer als fortgeschrittener bis sehr guter Fahrer ein spielerisches, aber verlässliches 106‑mm‑Allmountain‑Setup sucht, sollte ihn unbedingt testen.

Fahrverhalten

  • Powder: Breite Schaufel, 106er Taille und progressiver Rocker sorgen für Auftrieb und ein surfy Feeling. Sehr wendig im Wald und Steilen.
  • Verspurt/wechselhaft: Cork‑Dämpfer in Schaufel/Ende reduzieren Vibrationen; der Ski bleibt gelassen und berechenbar ohne träge zu werden.
  • Piste & hart: Für die Breite sehr ordentliche Kantenhaltung und Carve‑Fähigkeit. Bevorzugt mittlere Radien und einen neutral‑bis‑verspielten Fahrstil; kein Eis‑Carver.

Aufbau & Technik

  • Voller Pappelholzkern für Lebendigkeit und Haltbarkeit.
  • Basalt + Fiberglas für Torsionssteifigkeit und Kantengriff.
  • Cork Damplifier an Tip/Tail zur Vibrationskontrolle.
  • Durchgehende Seitenwangen mit ABS‑Verstärkung unter dem Fuß für Kraftübertragung.
  • Gesinterter Belag für gute Gleiteigenschaften.

Spezifikationen – und ihre Bedeutung

  • Rocker–Camber–Rocker (~25% Tip / ~17% Tail): Leichtes Einlenken/Release, mehr Auftrieb; Camber sichert Rebound und Kantenhalt.
  • 138/106/125 mm (@173 cm): Große Schaufel für Float, vielseitige Taille, etwas schmaleres Ende für lockeres, pivotfreudiges Ausleiten.
  • Radius 16–20 m (je nach Länge): Vielseitiger Sidecut für mittlere Radien und enge Passagen.
  • Gewicht ~1730–2090 g pro Ski: Genug Masse für Stabilität ohne „Bleiklumpen‑Gefühl“.
  • Längen 157–189 cm: Breite Auswahl für Fahrstil und Körperbau.

Längen- & Montage‑Tipps

  • Länge: Meist Körpergröße bis +0–5 cm. Kürzer für mehr Verspieltheit, länger für Stabilität/Float bei Speed.
  • Montage: Werksmarke ist ausgewogen. +1 cm spielerischer, −1 cm direktionaler.

Vergleiche

  • Nordica Enforcer 104 Free: Schwerer/dämpfer, mehr Topspeed‑Ruhe, weniger verspielt.
  • Atomic Bent 110: Surfiger und spielerischer im Tiefschnee, weniger Biss auf hartem.
  • Blizzard Rustler 10 (102 mm): Stärker auf Hartschnee, weniger Float in tiefen Tagen.
  • K2 Mindbender 108 Ti: Direktionaler und kräftiger, dafür weniger fehlertolerant.

Stärken

  • Gelungenes Mix aus Float, Stabilität und Verspieltheit.
  • Souverän in verspurtem/wechselhaftem Schnee.
  • Große Sweet‑Spot—leicht zu fahren, dennoch forderbar.

Schwächen

  • Nicht die beste Wahl für blankes Eis.
  • High‑Speed‑Charger greifen eher zu noch steifer/dämpfer.

Kernaussagen

  • Quiver‑of‑One‑Gefühl bei 106 mm mit Powder‑Tendenz.
  • Dämpfung ohne Leblosigkeit dank Kork + Basalt.
  • Verspieltes Heck, das eine Linie halten kann.

Häufige Fragen

F: Für wen ist der Salomon QST 106 geeignet?
A: Für fortgeschrittene bis Experten, die einen spielerischen, verlässlichen Freerider wollen, der in Powder glänzt, in Crud ruhig bleibt und Pisten nicht scheut.

F: Wie schlägt er sich auf Eis?
A: Solide für 106 mm, aber kein Eis‑Spezialist. Scharfe Kanten helfen; rechnet mit guter Performance auf hartem, nicht auf blankem Eis.

F: Welche Bindungen passen gut?
A: Für Resort: stabile Alpinbindung (z. B. Strive/Griffon/Attack). Für 50/50: Shift. Für häufiges Touren ist die leichtere QST Echo sinnvoller.

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