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Von Noah Carter

Salomon QST 100 Test (2025/26)

Der Salomon QST 100 ist der verspielte All‑Mountain/Freeride‑Alltagsski der QST‑Familie. 100 mm unter der Bindung, viel Tail‑Rocker und ein progressiver Montagepunkt sorgen für leichtes Pivottieren, solide Carves auf der Piste und viel Spaß in Buckeln, Bäumen und weichem Schnee.

Wichtigste Punkte

  • Verspielt & wendig: langer Tail‑Rocker und teilweiser Twin erleichtern Slarves und Pop.
  • Für sein Gewicht gut gedämpft: Kork‑Dämpfer in der Schaufel plus Basalt/Glas zähmen Vibrationen.
  • Echte All‑Mountain‑Breite: 100 mm balancieren Kantenhalt, Stabilität und Soft‑Snow‑Kompetenz.
  • Kein Bulldozer: leichteres Fahrgefühl = weniger High‑Speed‑Ruhe als Metall‑Charger.
  • Breites Fahrerspektrum: starke Fortgeschrittene bis Könner profitieren am meisten.

Aufbau & Design

  • Pappelholzkern: lebendig mit etwas natürlicher Dämpfung und Rebound.
  • Basalt + Fiberglas über volle Länge: Torsionssteife und Kantengriff ohne Metallgewicht.
  • Kork‑Damplifier in der Schaufel: reduziert Flattern auf hartem Untergrund und im Harsch.
  • Vollständige Sandwich‑Seitenwangen: präzise Kraftübertragung und Grip auf hartem Schnee.
  • Rocker/Camber/Rocker mit langem Tail: einfaches Pivot, switch‑freundlich, Camber für Kantengriff.

Fahreindruck

  • Piste & Carving: Für 100 mm überzeugt der Kantenhalt. Mittlere Radien fühlen sich natürlich an (17,5 m @180). Auf blankem Eis bleibt er kompetent, erreicht aber nicht das Niveau schwerer Metall‑Allmountains (z. B. Nordica Enforcer 100, Völkl M6 Mantra).
  • Buckel & Wald: Glänzt hier. Geringe Schwungmasse und langer Tail‑Rocker machen enge Linien intuitiv. Am besten leicht mittig fahren.
  • Weicher Schnee & Powder: Solider Auftrieb bis etwa Schafttiefe. Für tiefe Powdertage bietet der QST 106 mehr Reserven.
  • Zerfahren & Nachmittags‑Chop: Kork/Basalt glätten spürbar, aber bei sehr hohem Tempo ist er nicht so satt wie bullige Metallski.
  • Switch & Spiel: Teil‑Twin und poppiger Tail machen Butters, kleine Drops und gelegentliches Switch‑Fahren spaßig.

Montagepunkt & Fahrstil

Der progressive Montagepunkt und das lange Tail belohnen eine zentrierte Haltung. Freestyler können +1 cm gehen; Directional‑Fahrer für maximale Stabilität/Float bleiben auf oder leicht hinter der Markierung.

Vergleiche

  • Atomic Bent 100: Surfiger und verspielter; QST 100 mit mehr Kantenbiss und All‑Mountain‑Grip.
  • Blizzard Rustler 10: Rustler wirkt bulliger im Harsch; QST 100 ist schneller von Kante zu Kante und buckelfreundlicher.
  • Nordica Enforcer 100: Deutlich stabiler bei Speed dank Metall; QST 100 ist leichter, fehlerverzeihender und agiler.
  • In der Familie: QST 98 etwas carvier auf Piste; QST 106 mit mehr Auftrieb. QST 100 ist der verspielte Daily‑Driver dazwischen.

Größenempfehlung

  • Kürzer für Buckel/Wald oder leichtere, fortschreitende Fahrer (z. B. 172). Für Stabilität und Freeride‑Flow: true‑to‑size oder länger (180/188 für Könner).
  • Faustregel: etwa Kopfhöhe; länger, wenn du schnell fährst oder viel off‑piste bist.

Spezifikationen erklärt

  • Rockerprofil: Rocker/Camber/Rocker mit langem Tail—leicht zu pivotieren, besserer Auftrieb; Camber bringt Halt/Pop.
  • Tip/Mitte/Tail: 100‑mm‑Mitte ist Allround; üppige Schaufel/Ende erleichtern Schwungeinleitung und Float. Bsp.: 180 cm = 134/100/122 mm; 188 cm = 135/100/123 mm.
  • Radius: kürzer = wendiger; länger = ruhiger. Spanne: 13,5 m (148) bis 18,5 m (188); 17,5 m @180.
  • Gewicht: leichter = einfacher zu manövrieren, weniger bulldozerhaft im Bruchharsch. 180 cm: 3760 g/Paar (1880 g/Ski).
  • Längen: 148, 156, 164, 172, 180, 188 cm.

Maße nach Länge

  • 148: 130/100/118 mm – 13,5 m – 2940 g/Paar.
  • 156: 131/100/119 mm – 14,5 m – 3160 g/Paar.
  • 164: 132/100/120 mm – 15,5 m – 3370 g/Paar.
  • 172: 133/100/121 mm – 16,5 m – 3560 g/Paar.
  • 180: 134/100/122 mm – 17,5 m – 3760 g/Paar.
  • 188: 135/100/123 mm – 18,5 m – 4000 g/Paar.

Häufige Fragen

Q: Für wen ist der Salomon QST 100 geeignet?
A: Für starke Fortgeschrittene bis Könner, die einen verspielten All‑Mountain/Freeride‑Daily‑Driver suchen. Er lässt sich leicht pivotieren, carvt solide und macht in Buckeln, Wald und Soft‑Snow Spaß.

Q: Wie schlägt er sich auf Eis und hartem Schnee?
A: Basalt/Glas und Seitenwangen liefern respektablen Grip für 100 mm. Auf echtem Eis liegen schwere Metallski vorn, doch der QST 100 bleibt für sein Gewicht ruhig.

Q: Welche Länge soll ich nehmen?
A: Kürzer für Wendigkeit und Buckel/Wald; true‑to‑size oder länger für Stabilität und Off‑Piste. Viele Könner wählen 180 oder 188 cm.

Q: Wo montiere ich die Bindungen?
A: Starte auf der Empfehlung. +1 cm für mehr Freestyle/zentriert; 0 bis −1 cm für mehr Directional‑Stabilität und Auftrieb.

Pros und Cons

  • Pros: verspielt, fehlerverzeihend, flink im Engen, erstaunlich ruhig fürs Gewicht, vielseitige Breite.
  • Pros: gute Balance aus Grip und surfiger Leichtigkeit.
  • Cons: nicht der stabilste bei sehr hohem Tempo im schweren Harsch.
  • Cons: weniger „locked‑in“ als schmalere, metallstarke Carver.

Fazit

Der Salomon QST 100 ist ein hervorragender Ein‑Ski‑Quiver für Fahrer, die Verspieltheit und Vielseitigkeit suchen. Kompetent auf Piste, lebendig in Buckeln/Bäumen und fähig in weichem Schnee. Wer Vollgas‑Charging bevorzugt, greift zu einem schwereren Metallski; alle anderen finden hier einen vielseitigen Gewinner.

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