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Von Evelien Jansen

Rossignol Trixie – Testbericht

Überblick

Die Rossignol Trixie ist ein leichte, verspielte All‑Mountain/Freeride‑Ski für Damen, die über die Piste hinaus wachsen möchten. Mit 110‑80‑103 mm Sidecut, Tip & Tail Rocker, Pappelholzkern, Fiberglas und robuster Cap‑Konstruktion bietet die Trixie ein leichtes Einlenken, geringes Schwunggewicht und eine fehlerverzeihende Flex. Häufig kommt sie im Set mit dem Xpress‑Bindingsystem – praktisch, leicht und einfach zu justieren.

Fahreindruck

  • Piste: 80 mm unter der Bindung plus „oversized“ Sidecut ermöglichen schnelle Kantenwechsel und sichere Kurz‑ bis Mittelradien. Für die Klasse ist die Kantenhalte gut, doch bei höherem Tempo dämpft die Cap‑Bauweise weniger; die Schaufel kann auf sehr hartem Untergrund flattern.
  • Buckel & Wald: Geringes Gewicht und Twin‑Tip‑Shape erleichtern das Drehen und halten die Ski agil in Engstellen. Die weichere Biegelinie hilft beim Abfedern von Unebenheiten.
  • Park & Switch: Die volle Twin‑Tip‑Form lädt zu Switch‑Runs und spielerischen Lines ein. Pop ist ausreichend, aber es ist kein extrem robuster Park‑Ski für große Rails oder Kicker.
  • Weicher Schnee: Tip & Tail Rocker sorgt für Auftrieb in ein paar Zentimetern Neuschnee. Für wirklich tiefe Tage ist 80 mm limitiert – 90–100 mm bieten mehr Reserven.
  • Stabilität: Leichte Fahrerinnen und moderates Tempo fühlen sich souverän. Schwerere oder sehr dynamische Fahrerinnen treffen auf eine Geschwindigkeitsgrenze und etwas Flattern in verspurtem, harten Schnee.

Für wen (und für wen nicht)

  • Ideal für: Anfängerinnen bis fortgeschrittene Intermediates, leichtere Fahrerinnen, Teens und alle, die einen verspielten, gutmütigen All‑Mountain‑Ski für Piste, Pistenränder, Buckel, Bäume und gelegentlich Park suchen.
  • Weniger geeignet für: schnelle Charger, schwerere Fahrerinnen oder häufige Tiefschneetage – hier passt breiter und torsionssteifer besser.

Vergleiche

  • Salomon QST Lux 92: breiter und stabiler in Powder & Crud; schwerer und weniger flink auf hartem Untergrund als die Trixie.
  • K2 Mindbender 85 Alliance: mehr Kantengriff und Ruhe; verlangt präzisere Fahrtechnik.
  • Blizzard Sheeva 9/Team 88: mehr Auftrieb und Freeride‑Power, höherer Preis, weniger Nachsicht.
  • Armada ARW 84/86: park‑orientierter und haltbarer; die Trixie ist leichter und einfacher als All‑Mountain‑Einstieg.

Länge & Setup

  • Längen: 138/148/158 cm. Richtwert: Kinn‑ bis Nasenhöhe für maximale Wendigkeit; Richtung Stirn für mehr Laufruhe.
  • Bindung: Das Xpress‑System ist leicht, einfach einstellbar und moderat in der Standhöhe – passt sehr gut zum Ski.
  • Montagepunkt: Wer All‑Mountain fährt, bleibt auf der Werksmarke. Park‑orientierte Fahrerinnen können 1–2 cm nach vorn gehen für mehr Center‑Feeling und Switch.

Spezifikationen erklärt

  • Rocker‑Profil (Tip & Tail Rocker): angehobene Schaufel/Ende erleichtert das Einlenken, bietet Auftrieb und reduziert Verkanten – top in weichem Schnee.
  • Sidecut 110‑80‑103 mm (Schaufel‑Mitte‑Ende): schmale Mitte für schnelle Kantenwechsel; breitere Schaufel hilft beim Auftrieb und Einzug.
  • Radius 12 m (138), 15 m (148), 17 m (158): bevorzugt kurze bis mittlere Radien; kürzere Längen drehen am schnellsten.
  • Gewicht ~1,4–1,5 kg pro Ski: leicht und ermüdungsarm; weniger Dämpfung bei High‑Speed oder in zerfahrenem Gelände.
  • Konstruktion (Rossitop Cap + Fiberglas): geringes Gewicht, splitterresistent; weniger Torsionssteifigkeit als Voll‑Seitenwangen – gutmütig, aber nicht maximal bissig auf Eis.
  • Kern (Pappel): ausgewogene Flex mit etwas Pop und Grunddämpfung – passend zum verspielten Charakter.
  • Full Twin‑Tip: ermöglicht Switch und Butters; steigert den Spaß in Bäumen und im Park.

Pro und Kontra

  • Pro: sehr wendig und fehlerverzeihend; leicht; verspieltes Twin‑Tip‑Gefühl; leichtes Einlenken; gutes Preis‑Leistungs‑Set mit Xpress.
  • Kontra: begrenzte Hochgeschwindigkeitsruhe; 80 mm limitiert in Tiefschnee; nicht die bissigste Wahl auf Blankeis.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Agil: schnelle Kantenwechsel und leichte Kurzschwünge sind die Stärke.
  • Verspielt: Twin‑Tip + Rocker machen Spaß in Buckeln, Bäumen und kleinem Park.
  • Zugänglich: ideal, um All‑Mountain/Freeride‑Skills aufzubauen.

Häufig gestellte Fragen

F: Ist die Rossignol Trixie für Anfängerinnen geeignet?
A: Ja. Der verzeihende Flex, das geringe Gewicht und Tip & Tail Rocker machen die Rossignol Trixie sehr zugänglich. Einsteigerinnen wachsen entspannt ins Intermediate‑Level hinein.

F: Wie schlägt sich die Trixie im Powder?
A: Für einige Zentimeter Neuschnee funktioniert 80 mm mit Rocker erstaunlich gut. Bei tieferen Tagen liefert ein 90–100 mm All‑Mountain/Freeride‑Ski mehr Auftrieb und Vertrauen.

F: Ist das ein Park‑Ski?
A: Der volle Twin‑Tip und der verspielte Charakter passen zu kleineren Features und Switch. Für harte Rail/Kicker‑Nutzung ist ein robusterer Park‑Ski (z. B. Armada ARW 86) besser.

F: Welche Länge soll ich wählen?
A: Durch den Rocker fahren sich 138/148/158 cm etwas kürzer. Kinn‑ bis Nasenhöhe für Agilität, näher an der Stirn für mehr Stabilität. Leichtere Fahrerinnen können kürzer gehen.

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