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Von Noah Carter

Rossignol Blackops 92 — Test & Eindruck

Überblick

Der Rossignol Blackops 92 ist ein verspielter All‑Mountain/Freeride‑Ski, primär für Jugend/Junioren gedacht, in 176 cm aber auch top für leichtere/kleinere Erwachsene. Progressiver Rocker mit Camber unter der Bindung und ein leichter Paulownia‑Kern sorgen für einfaches Pivotieren, schnelle Schwungauslösung und Spaß vom Park bis zum Powder. Kein High‑Speed‑Charger, sondern ein lebendiges, fehlerverzeihendes Twin‑Tip, das zu Slashes und Butters einlädt.

Für wen?

  • Jüngere oder leichtere Fahrer, die einen energiegeladenen All‑Mountain‑Ski mit Entwicklungspotenzial suchen.
  • Intermediates, die von der Piste in Wald, Buckel, Park und weichen Schnee wechseln möchten, ohne schweres Setup.
  • Weniger ideal für schwere, sehr schnelle Fahrer oder reine Pistencarver mit Maximalanspruch an Laufruhe und Kantenhalt.

Auf der Piste

  • Präpariert: Der Camber liefert verlässlichen Halt und Pop in kurzen bis mittleren Radien. Bei hohem Tempo auf hartem Untergrund neigt die Schaufel zum Flattern; die Top‑End‑Stabilität ist begrenzt.
  • Buckel & Bäume: Geringes Schwunggewicht, leicht zu drehen, vermittelt sofort Vertrauen. Lässt sich intuitiv steuern, auch mit leichtem Rücklage‑Fehler.
  • Weicher Schnee: Für ~92 mm unter der Bindung ordentliche Auftriebswerte durch lange Schaufelrocker. Das getaperte Tail slasht leicht; für Tiefschneetage ist breiter besser.
  • Park & Sidehits: Fehlertolerant und spritzig mit angenehmem Swing Weight. Landungen solide für die Klasse, ohne die Dämpfung schwererer Park/AM‑Twins.

Konstruktion & Design

  • Paulownia‑Holzkern: sehr leicht und agil, ideal für Juniors/leichtere Fahrer.
  • Vollseitenwange: bessere Kraftübertragung und Kantenhalt als reine Cap‑Bauweise.
  • Progressiver Rocker/Sidecut: lange, abgesenkte Schaufel und getapertes Tail für einfache Schwungeinleitung und Float; Camber für Rebound und Grip.

Spezifikationen und Wirkung

  • Rockerprofil: Progressiver Rocker mit traditionellem Camber. Erleichtert die Schwungeinleitung, erhöht Auftrieb und erhält die Kantengriffigkeit.
  • Maße (Tip‑Waist‑Tail): ca. 122‑90/92‑112 mm je nach Länge. 92 mm Taille ist ein AM‑Sweetspot: flink von Kante zu Kante und tragfähig in Mischschnee.
  • Radius: 9 m (136) – 20 m (176); 16 m @ 166 cm. Natürlich in kurzen/mittleren Bögen, genügend Bandbreite für längere Linien.
  • Gewicht: ca. 2,7–3,4 kg/Paar (136–176); ~3,2 kg/Paar @ 166 cm. Das geringe Gewicht steigert Verspieltheit, kostet aber Hochgeschwindigkeits‑Dämpfung.
  • Längen: 136/146/156/166/176 cm. Für verspieltes AM‑Gefühl: etwa Nasen‑ bis Stirnhöhe; etwas länger für mehr Stabilität.

Vergleiche

  • Salomon QST 92: stabiler und direktionaler; weniger verspielt in Switch/Butters.
  • Armada ARV 94: kräftiger und sicherer bei Landungen; nicht so federleicht in Wald/Buckeln.
  • K2 Reckoner 92: ähnlich locker und spaßig; K2‑Tail etwas surfer, Rossi spurtreuer auf der Kante.
  • Line Chronic 94: mehr Pop und Speed‑Stabilität, verlangt mehr Einsatz.

Montage & Größenwahl

  • Beginne auf Rossignols Empfehlungslinie. Bis +1 cm für mehr Park/Switch, oder −1 cm für zusätzliche All‑Mountain‑Stabilität.
  • Leichtere Fahrer: nicht überlängen—Rocker + geringes Gewicht erleichtern ohnehin das Freistellen des Tails.

Pro und Kontra

  • Extrem wendig, leicht und verspielt; stark in Wald, Buckeln und für Sidehits.
  • Echte All‑Mountain‑Bandbreite mit ordentlichem Kantenhalt für die Klasse.
  • Fehlertoleranter Flex unterstützt Fortschritt im Park und Off‑Piste.
  • Begrenzte Laufruhe bei Highspeed/Crud; etwas Schaufel‑Flattern auf hartem Untergrund.
  • Nicht das beste Werkzeug für Tiefschnee‑Tage oder kompromissloses Carven.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Spieltrieb statt rohe Gewalt: lieber slashen als straight‑linen.
  • Leicht = leicht zu fahren, weniger Dämpfung bei Tempo.
  • 92‑mm‑Taille ist ein AM‑Sweetspot für Jugend und leichte Fahrer.

Häufige Fragen

F: Ist der Rossignol Blackops 92 anfängerfreundlich?
A: Für motivierte Einsteiger bis fortgeschrittene Anfänger ja—toleranter Flex und einfache Schwungeinleitung. Absolute Neulinge fahren besser etwas kürzer; der Ski wächst mit dem Können.

F: Welche Länge soll ich wählen?
A: Für ein verspieltes AM‑Gefühl: Nasen‑ bis Stirnhöhe. Kürzer für Park/leichte Fahrer; länger für mehr Stabilität und Off‑Piste‑Support.

F: Wie macht er sich auf Eis?
A: Für seine Klasse gut dank Vollseitenwange und Camber. Dennoch ein leichter, spielerischer Ski—erwarte nicht die Dämpfung/Lock‑in eines reinen Pistencarvers.

F: Welche Bindungen passen?
A: Leichte All‑Mountain/Park‑Bindungen mit DIN 10–12 passen hervorragend. Das Setup möglichst leicht halten, um die Agilität zu bewahren.

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