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Von Olivia Bennett

ON3P Wood Veneer LTD — Testbericht

Die Wood Veneer LTD ist kein neues Shape, sondern eine limitierte Echtholz‑Topsheet‑Edition auf bestehenden ON3P‑Modellen (Mango 100, Jeffrey 96, Jeffrey 108). Jede Decke ist ein Unikat; die Bauweise und das Fahrgefühl bleiben typisch ON3P: verspielt, gedämpft und extrem robust.

Für wen?

  • Fahrer, die ON3P‑Freestyle/All‑Mountain‑Performance mit einzigartiger Premium‑Optik möchten.
  • Park‑Rider (Mango 100) mit Wunsch nach Stabilität und Haltbarkeit.
  • All‑Mountain‑Freestyler (Jeffrey 96/108), die eine One‑Ski‑Lösung für Piste, Park, Wald und Neuschnee suchen.

Konstruktion & Haltbarkeit

  • 100% vertikal laminierter Bambuskern: lebendiger Rebound, natürliche Dämpfung.
  • 2800 Hybrid Glas/Carbon: Torsionssteife und Langzeitstabilität.
  • Durchgehende UHMW‑Seitenwangen: schlagzäh und konsistenter Flex.
  • Durasurf 4001 Belag (~1,8 mm) + 2,5×2,5 mm Kanten: dicker als üblich, ideal für Park/Felskontakt.
  • Park Detune (v. a. Mango): weniger Haken auf Rails; etwas weniger Biss auf Eis.

Fahreindruck je Modell

Mango 100 LTD (Park/All‑Mountain verspielt)

  • Sehr drehfreudig und butter‑freundlich; dank Taper/Rocker leicht zu kontrollieren.
  • Masse und Dämpfung geben Ruhe bei Speed und Landungen; deutlich stabiler als viele Park‑Ski.
  • Carvt besser als erwartet für einen True Twin; starker Detune + Rocker begrenzen Eishalt.
  • 100 mm Mitte: brauchbarer Auftrieb im Weichen, ohne im Park träge zu wirken.

Vergleich: K2 Reckoner 102 ist leichter/lockerer, aber weniger gedämpft; Line Blend weicher/butteriger, jedoch weniger stabil/haltbar. Mango 100 ist die robuste, vertrauenerweckende Wahl.

Jeffrey 96 LTD (All‑Mountain Freestyle, hartschneetauglich)

  • Der flinkste Jeffrey: schnelle Kantenwechsel mit echtem Kantengriff für einen Twin.
  • Rocker/Camber/Rocker: Pop + Sicherheit; mit Standardtune solide auf hartem Untergrund.
  • Fix in Buckeln/Wald; begrenzter Tiefschnee‑Auftrieb, Rocker hilft dennoch.

Vergleich: Armada ARV 96 wirkt leichter/lockerer, ist aber weniger gedämpft/haltbar; K2 Poacher greift auf Eis stärker, ist dafür weniger verspielt, vor allem switch.

Jeffrey 108 LTD (Quiver‑Killer All‑Mountain/Freeride)

  • Breite Schaufel + engerer Radius unter der Bindung: überraschend gutes Carven, bleibt im Weichen drehfreudig/surfig.
  • Dämpfung und Plattform geben Vertrauen in Zerfahrenem und bei großen Landungen; switch fühlt sich natürlich an.
  • Auf blankem Hartschnee braucht er einen aktiven Fahrer; Schwunggewicht moderat bis hoch vs. Ultraleicht‑Konkurrenz – bringt aber Gelassenheit.

Vergleich: Moment Wildcat 108 ist direktionaler und steifer; Jeffrey 108 verspielter und switch‑freundlicher. Armada ARV 106 leichter/lockerer, aber weniger stabil; K2 Reckoner 112 surfiger, mit schwächerem Kantengriff.

Technische Daten kurz erklärt

  • Rockerprofil: mehr Tip/Tail‑Anhebung + Camber verkürzt die effektive Kantenlänge (leichteres Pivots/Float), Camber erhält Griff und Pop.
  • Maße (Tip‑Mitte‑Tail in mm): steuern Auftrieb (breiter) vs. Agilität (schmaler). Beispiele 181 cm: Mango 100 = 128‑100‑124; Jeffrey 96 = 126‑96‑120; Jeffrey 108 = 137‑108‑130.
  • Radius (m): kleiner = drehfreudiger; größer = laufruhiger. Beispiele 181: Mango 18,6 m; Jeffrey 96 19,1 m; Jeffrey 108 20,7 m.
  • Gewicht (pro Ski): mehr Masse = mehr Dämpfung/Stabilität, aber schwerer zu spinnen. Beispiele: Mango 176 ≈ 1,74 kg; 186 ≈ 2,05 kg. Jeffrey 96 171 ≈ 1,71–1,75 kg; 186 ≈ 1,94 kg. Jeffrey 108 171 ≈ 1,83 kg; 181 ≈ 1,97 kg; 191 ≈ 2,26 kg.
  • Längen: Mango 100 = 161/171/176/181/186; Jeffrey 96 = 171/176/181/186; Jeffrey 108 = 171/176/181/186/191.

Größe & Montage

  • Größe: übliche All‑Mountain‑Länge oder +1 für mehr Stabilität; parkfokussiert und true center erlaubt etwas kürzer.
  • Montage: Mango nahe Center für Presses/Rotationen; Jeffrey auf Werksmarke für All‑Mountain oder +1 cm für mehr Freestyle‑Gefühl.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Einzigartige Holzoptik, unverändertes ON3P‑Fahrgefühl.
  • Extrem langlebige Bauweise; dicker Belag/Kanten, UHMW‑Sidewalls.
  • Mango: verspielt aber stabil; Jeffrey 96: carvy Twin für harte Tage; Jeffrey 108: echter One‑Ski‑Quiver.
  • Nachteile: limitierte Verfügbarkeit/Preisaufschlag; schwerer als viele Park‑Ski; Detune reduziert Eisgrip; Holz zeigt Patina/Kratzer.

Häufige Fragen

F: Was ist die ON3P Wood Veneer LTD?
A: Eine limitierte Echtholz‑Topsheet auf Mango 100 und Jeffrey 96/108. Identische Konstruktion und Flex wie die Standardgrafiken; Leistung bleibt, Optik wird einzigartig.

F: Verändert das Furnier die Performance oder das Gewicht?
A: Praktisch nein. Gleicher Kern/Lay‑up; eventuelle Gewichtsdifferenzen sind minimal. Dämpfung, Pop und Stabilität bleiben wie gewohnt.

F: Welches Modell passt zu mir?
A: Park‑first (Butters/Rails)? Mango 100. Meist harte Bedingungen, aber Freestyle‑Anspruch? Jeffrey 96. Eine verspielte Allzweckwaffe für Soft Snow, Chop und Piste? Jeffrey 108.

F: Vergleich zu ähnlichen Ski?
A: Gegen leichtere/lockerere (ARV/Reckoner) sind ON3P gedämpfter/haltbarer. Gegen direktionelle Freerider (Wildcat) sind die Jeffreys verspielter und switch‑freundlicher.

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