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Von Ava Mitchell

ON3P Mango 114 — Test

Der ON3P Mango 114 ist ein breiter, verspielter Twin-Tip für Fahrer, die ihren Park-Stil in Powder und Mixed Conditions mitnehmen. ON3Ps Signature Rocker, der nahezu zentrale Montagepunkt (-1 cm) und eine extrem robuste Bauweise liefern ein surfy, drehfreudiges Fahrgefühl mit spürbarer Dämpfung.

Für wen?

  • Freestyle-orientierte Skifahrer, die in weichem Schnee und Variablem slashen, buttern und switch fahren wollen.
  • Fahrer, die Haltbarkeit und Dämpfung höher gewichten als ein ultraleichtes Setup.
  • Weniger ideal für strikt directionale „Charger“ oder eisige Carving-Tage.

Fahreindruck

Die kürzere Auflagefläche und geringe Camber erleichtern Pivots, Smears und Presses. Der elliptische Sidecut unterstützt sanfte Mittelradius-Schwünge und kontrollierte Slarves. Bambus mit Tri-Ax-Glas und Carbon-Stringern liefert Pop ohne Nervosität—der Fokus bleibt klar auf Verspieltheit.

Powder und weicher Schnee

Mit 114 mm Mittelbreite, hohen Tipps und starkem Rocker ist der Auftrieb sicher und intuitiv, auch bei Switch-Landungen. Die zentrale Balance fördert eine neutrale Haltung und einen slashy Stil; wer die Schaufel stark antreiben will, findet bei direktionaleren Ski wie ON3P Jeffrey 118 oder Moment Wildcat 118 mehr Unterstützung.

Zerfahrenes und wechselhafte Bedingungen

Gewicht, Bambusdämpfung und mehrere VDS-Lagen zähmen Vibrationen; der Mango 114 bleibt ruhig im Chop. Das weichere Twin-Tail fährt lebendig, ist aber kein Bulldozer—echte Charger sind bei Topspeed stabiler.

Park und Switch

Für 114 mm wirkt der Swingweight dank Montagepunkt ausgewogen; Spins und Switch gehen leicht von der Hand. Rails sind machbar (mit ON3Ps Park Detune), aber 114 mm ist breit für tägliche Rail-Sessions. Große Sidehits und natürliche Features sind sein Revier.

Piste und harter Untergrund

Auf weicher Piste sind Mittelradius-Carves angenehm. Auf hart/glasig limitiert die kürzere effektive Kante samt niedriger Camber die Bissigkeit; eher „bring mich zum guten Schnee“ als ein Frontside-Carver.

Verarbeitung und Haltbarkeit

ON3Ps Langlebigkeit zeigt sich: dicke Durasurf-4001-Lauffläche (~1,8 mm) und 2.5×2.5 mm Kanten stecken viel ein und erlauben viele Services. Durchgehende UHMW-Seitenwangen, Bambuskern und mehrere VDS-Lagen erhöhen Dämpfung, Verbundstärke und Schraubhalt.

Montage und Größe

  • Start: Serienlinie -1 cm (von True Center) für Freestyle-Balance. Für mehr Tip-Drive/Stabilität: 1–2 cm hinter der Linie.
  • Bremse: meist 115–120 mm passend.
  • Längen: 176 cm (kleiner/leichter oder enge Bäume), 181 cm (Allround), 186 cm (offenes Gelände/Speed).

Vergleiche

  • ON3P Jeffrey 118: steifer, direktionaler, schneller stabil; Mango 114 ist losgelöster und park-lastiger.
  • Armada ARV/Whitewalker 116: ähnlich verspielt im Powder; Mango wirkt schwerer/haltbarer und gedämpfter.
  • Line Outline 117: weicher und ultra-surfy; Mango bietet mehr Dämpfung und Robustheit.
  • Faction Mana 4 (116): leichter und auf Piste etwas sauberer, aber nicht so „panzerhaft“ wie ON3P.

Wichtigste Punkte

  • Surfy & verspielt: kurze Auflage + elliptischer Sidecut erleichtern Smears/Butters.
  • Echter Twin mit -1 cm: natürliche Balance für Spins und Switch in weichem Schnee.
  • Außergewöhnliche Haltbarkeit: dicke Base/Kanten, UHMW-Seitenwangen, VDS-Dämpfung.
  • Kein Eis-Carver oder Vollgas-Charger: Limit bei Tempo und Kantenhalt.

Spezifikationen und Bedeutung

  • Rockerprofil (Signature Rocker): kürzere Auflage/geringe Camber, höhere Tipps — mehr Auftrieb & Verspieltheit, weniger „locked-in“-Carve.
  • Maße (Tip/Mitte/Tail): ~140–141 / 114 / 134–135 mm — Breite für Auftrieb, runde Taper für sanfte Ein-/Ausleitung.
  • Radius: 18.0–19.1 m — Mittelradius und kontrollierbare Slarves.
  • Gewicht: 1,87–2,03 kg pro Ski — mehr Dämpfung/Robustheit, leicht höheres Swingweight.
  • Effektive Kante: 140–148 cm — agil auf hartem Untergrund, schnelle Pivots.
  • Montagepunkt: -10 mm (-1 cm) — Freestyle-Balance & Switch-Tauglichkeit.
  • Kern: 100% Bambus — lebendiger Rebound mit natürlicher Dämpfung.
  • Laminate: Tri-Ax-Glas + Carbon — Pop und Torsionssupport.
  • Base: Durasurf 4001 (~1,8 mm) — schnell, dick, langlebig.
  • Kanten: 2.5×2.5 mm Rockwell 48 (3/4 Wrap) — schlagfest & servicefreundlich.
  • Seitenwangen: volle UHMW — robust und dauerhaft.
  • VDS-Gummi (3 Lagen) — Vibrationsdämpfung und bessere Verklebung.
  • Twin-Tip + elliptischer Sidecut — switch-freundlich mit sanften, verspielten Übergängen.

Häufige Fragen

Q: Für wen eignet sich der ON3P Mango 114 am besten?
A: Für freestyle-orientierte Fahrer, die einen verspielten Powder-Twin mit viel Dämpfung/Haltbarkeit suchen. Wer maximale Topspeed-Stabilität will, greift eher zum Jeffrey 118, Wildcat 118 o.ä.

Q: Wie fährt er sich auf der Piste?
A: Auf weicher Piste angenehm in Mittelradien. Auf hart/glasig limitiert die kürzere effektive Kante den Grip; zweckmäßig, aber kein Frontside-Spezialist.

Q: Wo sollte ich montieren?
A: Beginne bei der Serienmarkierung (-1 cm). Für mehr Tip-Drive/Stabilität 1–2 cm dahinter; Park/Switch-Fahrer bleiben meist nahe der Linie.

Q: Welche Länge wählen?
A: 176 cm (kleiner/leichter oder enge Wälder), 181 cm (Allround), 186 cm (größer/aggressiver, mehr Speed & weites Gelände).

Q: Vergleich zu Armada Whitewalker/ARV 116 JJ?
A: Ähnlich verspielt und surfy im Powder, der Mango 114 fühlt sich gedämpfter, schwerer und langlebiger an. Armada wirkt oft leichter und etwas spritziger auf Piste.

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