Von Sophia Reynolds
Die Spitfire 68 DC FDT ist ein reiner Pisten-Sportcarver, konzipiert für Fahrer, die Präzision, schnelle Kantenwechsel und Stabilität auf hartem, präpariertem Schnee schätzen. Mit einer schmalen Taille von 68 mm und einem Multi-Radius-Sidecut verbindet er Slalom-Wendigkeit mit der Fähigkeit, längere GS-Linien zu halten. Das Fahrverhalten ist lebhaft und kommunikativ, ideal für fortgeschrittene bis starke Freizeitfahrer, die hauptsächlich auf der Piste unterwegs sind und eine Ski suchen, die bei hohen Geschwindigkeiten und sauberen Carving-Linien brilliert.
Der Aufbau basiert auf dem Energy Double Core — zwei Holzkernen mit einer Pulse Core Elastomerlage dazwischen — ergänzt durch Sidewalls und eine FDT Race Plate N. Das Elastomer schluckt Vibrationen und glättet das Fahrverhalten bei Tempo, während die Holzkernen Reaktivität und Rückmeldung liefern. Technische Daten und Bedeutung: Spitze 116–119 mm (erleichtert das Einleiten), Taille 68 mm (schnelle Kantenwechsel), Tail 96,5–99 mm (stabile Ausfahrt), Radius 14–16 m (längenabhängig), Gewicht ca. 1,4–1,6 kg pro Ski (agil, trotzdem stabil).
Auf der Piste zeigt die Spitfire 68 DC FDT ihre Stärken: Full Camber mit einer dezenten Dynamic Race Shovel-Spitze sorgt für starken Kantengriff und direkte Rückmeldung — optimal für präzises Carven. Die Pulse Core-Dämpfung ist für einen Pistenfokus überdurchschnittlich, reduziert rauhe Vibrationen ohne die Ski zu dämpfen. Sie bleibt bei hohem Tempo ruhig und neigt kaum zu Nachschwingern, gleichzeitig ist sie lebhaft genug für schnelle Richtungswechsel. Insgesamt sehr souverän auf hartem, gepresstem Schnee.
Die Einleitung von Kurven und die Vielseitigkeit sind hervorzuheben: der Multi-Radius-Sidecut und die leicht geformte Spitze ermöglichen kurze, spritzige Turns in kürzeren Längen und stabile GS-Bögen in längeren Varianten. Im Vergleich zu ähnlichen Pistenmodellen wie der Salomon S/Max oder der Atomic Redster-Reihe wirkt die Spitfire etwas nachgiebiger und verzeihender durch das Elastomer, behält aber ein sportliches Temperament. Wer Renncharakter mit etwas Komfort sucht, findet hier ein ausgewogenes Paket.
Einschränkungen ergeben sich aus dem Einsatzzweck: abseits der Piste oder in tiefem, weichem Schnee ist die Ski aufgrund der schmalen Taille nicht ideal. Fahrer, die ein Allround-Setup suchen oder viel im hochalpinen Gelände unterwegs sind, sollten breitere Allmountain-Modelle prüfen. Die TPX 12 FDT-Bindung und die FDT-Platte sind bestens für Pistenbetrieb, sehr aggressive Fahrer oder Rennläufer bevorzugen eventuell kräftigere Bindungen. Fazit: Top-Pisten-Ski, kein Powderwunder.
Loading images...

Ein Freund von mir hat Clipstic entwickelt, die einfache Möglichkeit, Ihre Stöcke an Ihren Skiern zu befestigen! Mit diesem Link erhalten Sie 10% Rabatt und unterstützen Pick-a-ski!
Schau es dir an!