Von Andrew Ingold
Der Dobermann GS Race Plate ist ein Full-Camber, FIS-zugelassener Junior/Transition GS-Rennski, ausgelegt für Training und Wettkämpfe auf präparierten Pisten. Er richtet sich an junge Rennläufer, die eine stabile, kraftvolle Plattform für GS-Linien auf hartem Untergrund benötigen. Mit werkseitig montierter 10 mm Piston-Platte und rennfertigen Basis-/Kanten-Winkeln liefert der Ski eine sofort einsatzbereite Grundlage für Bindungsaufbau und intensives Training. Ziel ist gleichbleibende Leistung und Verlässlichkeit bei wiederholten Trainingsläufen und Juniorrennen.
Die Konstruktion folgt dem Energy 2 TI-Prinzip: Performance-Holzkern, Titanal-Lagen und Sidewall für direkte Kraftübertragung, Kantengriff und Schwingungsdämpfung. Full Camber sorgt für lange effektive Kantenlänge, was Stabilität und Carvingpräzision erhöht. Die 10 mm Marker Piston Plate verbessert die Kraftübertragung zur Bindung und sichert konstante Montagegeometrie. Nordica gibt Gewicht pro Paar an (z. B. ~3360 g bei 173 cm) und einen Radius ≥23 m (188 cm ≥25 m). Exakte Sidecut-Werte sind als R&D nicht veröffentlicht.
Auf der Piste wirkt der Ski bei hohen Geschwindigkeiten sehr satt: die Metalllaminate reduzieren Vibrationen und ermöglichen saubere Bögen auf hartem, präpariertem Schnee. Der größere Radius begünstigt lange, fließende GS-Kurven statt kurzer Wendungen. Die Kantengriff ist präzise und vorhersehbar, vorausgesetzt, der Fahrer setzt Druck kontrolliert ein; das Full-Camber-Profil belohnt saubere Technik. Auf weichem oder veränderlichem Schnee ist der Ski weniger vielseitig und wirkt schwerfälliger.
Dieser Ski ist ideal für U14–U16-Rennläufer und Trainer, die ein rennbereites Trainingsgerät für FIS-Juniorenrennen suchen. Im Vergleich zu anderen Junior-GS-Rennski bietet er dank Titanal und Piston-Plate vergleichbare Stabilität und Dämpfung. Freizeitfahrer oder All-Mountain-Sucher finden ihn jedoch zu spezialisiert und weniger nachsichtig.
Zu beachten: Er ist relativ schwer und verlangt nach solider Technik und Kraft, um schnelle Kantwechsel und Kursstabilität zu kontrollieren. Das Fehlen veröffentlichter Tip/Waist/Tail-Maße erschwert präzises Tuning und Bindungspositionierung. Tipp: Bindungen von einem erfahrenen Renntechniker montieren lassen, Länge nach Team- oder Coach-Empfehlung wählen und bei Bedarf Händler oder Hersteller nach den Sidecut-Daten fragen.
Loading images...

Ein Freund von mir hat Clipstic entwickelt, die einfache Möglichkeit, Ihre Stöcke an Ihren Skiern zu befestigen! Mit diesem Link erhalten Sie 10% Rabatt und unterstützen Pick-a-ski!
Schau es dir an!