Aktualisiert 2025.11.07
Ski-Test · Moment · 25-26 Saison

Deathwish 112 rezension

Detaillierter Test des Deathwish 112: Triple Camber, Aufbau, Daten und Fahrverhalten. Ideal für Freerider, die Vielseitigkeit in Pulver und Chop suchen.

Daten4 Längen · zum Wechseln tippen
Mittelbreite
112mm
bei allen Längen gleich
Schaufel
138mm
bei allen Längen gleich
Skiende
129mm
bei allen Längen gleich
Radius
22m
variiert · 22–27
Gewicht pro Ski
2200g
nur diese Länge

Übersicht

Der Deathwish 112 ist ein breiter Freeride‑/All‑Mountain‑Ski mit Triple Camber: Rocker an Spitze und Tail, tieferes Camber in der Mitte und Mikro‑Cambers vor und hinter der Bindung. Dieses Profil liefert eine seltene Mischung aus surfartigem Float im Tiefschnee und überraschend gutem Kantenhalt auf härterem Untergrund. Entwickelt für Fahrer, die einen spielerischen, energiegeladenen Ski für Powder, Chop und variable Bedingungen wollen, bietet er Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und bleibt gleichzeitig wendig in engerem Gelände.

Konstruktion und Materialien

Die Konstruktion basiert auf einem vertikal laminierten Kern aus Pappel und europäischer Buche; die Buche sorgt für zusätzliche Power und Laufruhe. Extrudierte ABS‑Sidewalls erhöhen die Steifigkeit und vereinfachen Reparaturen. Das Carbon‑Hybrid‑Layup (triax Glas + Carbon) steigert Torsionssteifigkeit und Pop, während VDS‑Dämpfung Vibrationen reduziert. Die 7500er Carbon‑infused Sinterbasis ist langlebig und schnell; 2,2 mm Euro‑Kanten liefern solide Haltbarkeit und Grip.

Daten und Bedeutung

Technische Daten erklären das Fahrverhalten: die 138 mm Spitze sorgt für frühes Aufschwimmen und erleichtert Kurveneinleitung, die 112 mm Taille balanciert Float und Kantengriff in gemischten Schneearten, und die 129 mm Tail unterstützt beim Planen und stabilen Kurvenausgang. Erhältlich in 174/179/184/190 cm mit Radien von 22–27 m bieten kürzere Längen mehr Wendigkeit, längere mehr High‑Speed‑Stabilität. Paargewichte liegen bei etwa 3,8–4,4 kg.

Fahreigenschaften im Schnee

Auf der Piste fühlt sich der Ski wie ein kompromissloser Freerider an, bleibt jedoch lebhaft und nachsichtig. Im Pulverschnee surft er mühelos, im Chop dämpft er Schläge gut und behält die Richtung. Triple Camber bietet auf harten Stücken mehr Kantenkontakt als reiner Rocker, sodass auch härtere Schwünge möglich sind. Die progressive Montageposition fördert Drive und Aufschwimmverhalten. Für reines Carven auf Eis ist er weniger ausgelegt, und das Schwunggewicht ist spürbar höher als bei schmalen Frontside‑Ski.

Vergleich, Zielgruppe und Nachteile

Im Vergleich zu anderen Freeride‑Ski in der 110–115 mm Klasse hebt sich der Deathwish 112 durch seine Dämpfung, den Carbon‑Pop und die Vielseitigkeit des Triple Camber ab. Er ist keine reine Carving‑Waffe und auch nicht der leichteste Tourenski, aber für aggressive Freerider, die einen Allrounder für Powder, Bäume und hohe Geschwindigkeiten suchen, ist er eine sehr gute Wahl. Kürzere Längen für enge Wälder, längere für Big‑Mountain‑Speed.

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