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Von Noah Carter

Marker Griffon 13 im Test

Die Marker Griffon 13 ist seit Jahren eine Referenz für All‑Mountain/Freeride‑Fahrer im Resort. Dank SOLE.ID passt sie zu Alpine‑, GripWalk‑ und vielen Tourenschuhsohlen. Der robuste Inter Pivot 3‑Fersenautomat und die Triple Pivot Elite‑Vorderbacke mit hoher Energieaufnahme liefern verlässliche Kraftübertragung von der Piste bis ins Gelände und in den Park.

Fahreindruck

Die Griffon 13 wirkt präzise und satt. Großzügige Elastizität im Vorderbacken und ein stabiler Fersenautomat reduzieren unerwünschte Vorlösungen bei ruppigem Schnee, Landungen und harten Carves. Das zentralisierte Schwunggewicht erleichtert Spins und schnelle Kantenwechsel, während die Magnesium‑Fersenbügel starkes Fahren bei Tempo unterstützen.

Features und Verarbeitung

  • SOLE.ID mit höhenverstellbarer Gleitplatte: schneller Wechsel zwischen Alpine/GripWalk/AT‑Sohlen.
  • Bewegliche Edelstahl‑AFD: konstante, reibungsarme Auslösung mit modernen Sohlen.
  • Anti‑Ice Rail: festgebackenen Schnee abkratzen für leichteres Einsteigen.
  • Verstärkte Schrauben und robustes Chassis: gebaut für viele harte Freeride‑Tage.

Vergleich

  • Look Pivot 14: mehr Elastizität und legendärer Fersenhalt, aber schwerer und heikler beim Einstieg; die Griffon ist benutzerfreundlicher und vielseitiger.
  • Salomon STH2 13: ähnliche Zielgruppe; STH2 wirkt gedämpfter, Griffon direkter mit breiter Multi‑Norm‑Kompatibilität.
  • Tyrolia Attack 14: leichter und sehr leichter Einstieg; Griffon etwas torsionssteifer und „ladungsfreudiger“.
  • Marker Squire 11/Jester 16: Squire leichter mit niedrigerem DIN; Jester schwerer mit höherem DIN. Griffon liegt in der Mitte.

Mögliche Nachteile

  • DIN nur bis 13: sehr kräftige Fahrer wählen besser Jester oder Pivot 15/18.
  • Keine Tourenbindung: nimmt AT‑Sohlen auf, aber ohne Pin/Tech‑Aufstieg.
  • Einstieg im Tiefschnee gut, Attack 14 teils noch einfacher.
  • Nicht ultraleicht für lange Anstiege.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Verlässlicher All‑Mountain‑Arbeiter mit vorhersehbarer Auslösung.
  • Breite Schuhkompatibilität (Alpine, GripWalk, ISO 9523) via SOLE.ID.
  • Dauerhaft: Magnesium, Edelstahl‑AFD, verstärkte Schrauben.
  • Nicht ideal für DIN >13 oder Tourenfokus.

Spezifikationen erklärt

  • Bindungstyp: Alpine. Resort‑/All‑Mountain‑Performance; keine Pin‑Tourenbindung.
  • DIN‑Wert: 4–13. Deckt viele fortgeschrittene bis Experten ab; korrekter DIN balanciert Halt und Sicherheit.
  • Elastischer Weg: Vorderbacken 52 mm / Ferse 16 mm. Mehr Reserve = Stoßabsorption, weniger Vorlösung.
  • Bremsenbreite: 90 / 100 / 110 / 120 mm. Bremse an Skimittelbreite anpassen (bis ~15 mm breiter möglich).
  • Gewicht: ~1030 g/Paar. Ordentlich leicht für die Klasse, reduziert Schwungmasse.
  • Kompatibilität: ISO 5355, ISO 23223 (GripWalk), ISO 9523. Multi‑Norm = einfacher Sohlenwechsel.
  • Materialien: Magnesium‑Fersenbügel, Edelstahl‑AFD, robustes Composite‑Chassis.

Häufige Fragen

F: Welche Bremsenbreite soll ich wählen?
A: So nah wie möglich an der Skitalienbreite, bis ca. 15 mm darüber. Für 98 mm passt 100 mm ideal; 110 mm geht, steht aber weiter über.

F: Funktioniert die Griffon 13 mit GripWalk?
A: Ja. SOLE.ID und die bewegliche Edelstahl‑AFD sichern die korrekte Höhe und Reibung für Alpine und GripWalk, für eine konsistente Auslösung.

F: Geeignet für Park/Freestyle?
A: Auf jeden Fall. Zentrales Schwunggewicht, robuste Bauweise und vorhersehbare Auslösung sind Park‑tauglich.

F: Für wen ist sie weniger geeignet?
A: Sehr aggressive Fahrer mit DIN >13 oder Tourengeher mit Aufstiegsfokus. Dann Jester/Pivot 15/18 oder eine Pin/Tech‑Bindung erwägen.

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