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Von Ethan Sullivan

LINE Bacon Shorty (Sir Francis Bacon Shorty) — Testbericht

Überblick

Der LINE Bacon Shorty ist ein verspielter All‑Mountain‑Freestyle‑Ski für Jugendliche und leichtere Fahrer, die das gesamte Gebiet als Spielplatz nutzen. Mit 107 mm Mittelbreite, Early‑Rise Schaufel/Ende und symmetrischer Twin‑Shape fährt er locker und surfy, dreht leicht ein und fühlt sich switch absolut natürlich an. Ein „Mini‑Bacon“, der Kreativität belohnt: Sidehits, Butters, Switch‑Landungen und Sofsnow‑Tage.

Fahreigenschaften

  • Piste: Die 5CUT Multi‑Radius‑Taillierung und der relativ kurze Radius (13–15,5 m je nach Länge) ermöglichen kurze bis mittlere Schwünge ohne Mühe. Auf eisigem Untergrund ist die Kantenhaftung ordentlich, aber nicht top; 107 mm unter der Bindung und der weiche bis mittlere, symmetrische Flex priorisieren Spielfreude über maximale Torsionssteifigkeit. Für Carving‑Präzision sind schmalere Juniorski (Armada ARV 84/88 JR, Salomon QST Ripper) bissiger.
  • Park & Sidehits: Hier spielt er seine Stärken aus. Symmetrische Form/Flex lassen Switch‑Fahren natürlich wirken; der leichte Aspen‑Kern erleichtert Spins. Die 4D Fibercap‑Bauweise fährt fehlerverzeihend und robust für Junior‑Einsatz, auch wenn Cap‑Topsheets optisch schneller ausbrechen können als Voll‑Sidewalls bei viel Rail‑Kontakt.
  • Weicher Schnee / Powder: Für einen Juniorski sehr gutes Auftriebspotential. 107 mm Mitte und Early Rise halten die Schaufel oben und liefern ein surfy Feeling. In schwerem Chop bleibt er bei moderatem Tempo ruhig; sehr schnell gefahren spürt man etwas Flattern/Chatter – erwartbar bei Gewicht und Flex.

Für wen?

  • Jugendliche/leichtere Fahrer, die einen verspielten Twin‑Tip für All‑Mountain‑Freestyle suchen
  • Skifahrer, die häufig switch fahren und Butters, Jibs und natürliche Features lieben
  • Alle, die Soft‑Snow‑Tauglichkeit ohne reinen Powder‑Ski möchten

Mögliche Nachteile

  • Weniger präziser Kantengriff und High‑Speed‑Stabilität als schmalere, pistenspezifische Junior‑Modelle
  • Cap‑Konstruktion kann bei viel Rail‑Einsatz kosmetisch schneller ausplatzen
  • Auf blankem Eis und bei sehr hohem Tempo etwas nervös

Aufbau & Technik

  • Aspen Macroblock‑Kern: 100% Espenholz; leicht, lebendig, gleichmäßiger Flex.
  • 4D Fibercap: Glasfaser in vier Richtungen; fehlerverzeihend, haltbar und verspielt.
  • Symmetric Twin + Symmetric Flex: Identische Geometrie/Flex vorne/hinten; switch so natürlich wie vorwärts.
  • Early Rise mit Early Taper: Leichteres Einlenken, weniger Schaufelhaken in wechselnden Bedingungen, mehr Auftrieb.
  • 5CUT Multi‑Radius: Mehrere Radien in einem Ski für intuitive Kurz‑ bis Mittelschwünge.

Spezifikationen (Bedeutung für die Performance)

  • Rockerprofil: 6 mm Schaufel / 1 mm Camber / 6 mm Ende (Early Rise) — Leichtes Einlenken, spielerisches Drehen und Auftrieb; leichter Camber erhält Rebound und Kantengriff auf hartem Schnee.
  • Maße (mm): 133 / 107 / 129 — Breite Mitte für Auftrieb und Stabilität bei moderaten Geschwindigkeiten; abgerundetes Twin‑Ende bleibt verspielt und switch‑freundlich.
  • Radius (m): 13 (145), 14 (155), 15,5 (165) — Agiles Kurvenverhalten, ideal für leichtere Fahrer.
  • Gewicht (pro Ski, ca.): 1540 g (145), 1645 g (155), 1750 g (165) — Leicht für diese Breite; unterstützt Spins und reduziert Ermüdung.
  • Längen: 145 / 155 / 165 cm — Deckt viele Jugendgrößen und kleine Erwachsene ab.

Größenwahl & Montage

  • Länge: All‑Mountain etwa bis Augenbraue/Stirn. Park‑Fokus: etwas kürzer (Schulter/Kinn) für schnellere Spins. Leichte Anfänger können kürzer wählen.
  • Montage: Park‑lastig? Näher an der Mitte. All‑Mountain‑Mix? Leicht hinter der Mitte für mehr Schaufel‑Support. Shop soll die Markenempfehlung bestätigen.

Vergleiche

  • Armada ARV 84/88 JR: Schneller von Kante zu Kante und bissiger auf hartem Schnee; weniger Auftrieb und Surf‑Feeling als der Bacon Shorty.
  • K2 Reckoner 102 JR: Ebenfalls verspielt mit Twin‑Tip; etwas schmaler unter der Bindung. Der LINE ist noch lockerer, butter‑freundlicher und trägt besser in Softsnow.
  • Faction Prodigy 2 JR: Vielseitiger Twin mit Park‑Talent; oft etwas direktionaler als der Shorty mit seiner symmetrischen, switch‑ehrlichen Haltung.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Surfy Twin‑Tip : Für Butters, Sidehits und Switch‑Progression gebaut.
  • Echter Auftrieb für Junior : 107 mm bringen ernsthafte Softsnow‑Performance.
  • Spielfreude vor Präzision : Nicht erste Wahl für Eis‑Carving.

Häufig gestellte Fragen

F: Ist der LINE Bacon Shorty anfängertauglich?
A: Ja, wenn ein fehlerverzeihender, verspielter Charakter gewünscht ist. Early Rise und kurzer Radius erleichtern das Einlenken. Auf Eis wirkt ein schmalerer Ski vertrauenerweckender.

F: Welche Länge soll ich beim Bacon Shorty wählen?
A: Park: kürzer (Schulter/Kinn). All‑Mountain: etwa bis Augenbraue/Stirn. Zwischen zwei Größen: kürzer für Piste/Park, länger für Soft/wechselhafte Bedingungen.

F: Wie schlägt er sich auf Rails und Sprüngen?
A: Symmetrischer Flex und geringes Schwunggewicht helfen bei Spins und Switch‑Landungen. Cap‑Bauweise ist robust für Junioren, optische Kantenabplatzer sind bei viel Rail‑Kontakt möglich.

F: Sind 107 mm zu breit für jeden Tag?
A: Für reines Carven ja—schmaler ist besser. Für All‑Mountain‑Freestyle‑Kids mit Fokus auf Buckel, Softsnow und Features ist die Breite ein Plus.

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Community Opinions

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