Von Ava Mitchell
Die Mindbender 116C ist ein auf Float ausgerichteter Freeride-Ski, der für tiefen Pulverschnee und große Lines konzipiert wurde. Mit breiter Spitze und breitem Tail sowie einem ausgeprägten Powder-Rocker-Profil fokussiert er auf Auftrieb und einfaches Planen in weichem Schnee. In aktuellen Kollektionen wird das Modell als Damen-Ski gelistet, ältere Herrenversionen gibt es jedoch weiterhin; Geometrie und Einsatzzweck bleiben aber vergleichbar: maximale Float-Eigenschaften, geringes Schwunggewicht und verspieltes Handling abseits der Piste.
Im Gelände fühlt sich die 116C in zerfahrenem Powder, Baumabfahrten und langen weichen Lines wohl. Die lange, hohe Tip-Rocker-Kurve kombiniert mit dezenter Camberzone unter dem Fuß sorgt für leichtes Einleiten von Turns, während der Tail beim Ausfahren gut freigibt. Verstärkungen schenken Spurtreue bei hohen Geschwindigkeiten, auf hartem, eisigem Untergrund erfordert die breite Taille jedoch mehr Kraft und Technik. Fazit: Hervorragend abseits der Piste und im Tiefschnee, weniger auf hartem Pistenbelag.
Konstruktionsseitig nutzt der Ski einen Aspen-Microblock-ähnlichen Holzkern kombiniert mit Spectral Braid (Carbon-Verstärkung) und zusätzlichen Carbonlagen, um das Schwunggewicht gering zu halten und dennoch Torsionssteifigkeit zu bieten. Die Sidecut-Maße von circa 143-116-132 mm ergeben eine große Auftriebsfläche und berechenbares Kurvenverhalten in weichem Schnee. Radius und Gewicht variieren mit der Länge — Herstellerangaben nennen z. B. ~1.985 g bei 170 cm und über 2.300 g bei längeren Modellen. Das Resultat: viel Float und genug Steifigkeit.
Für wen ist der Ski gedacht? Für Freerider, die überwiegend im Tiefschnee unterwegs sind und eine Ski suchen, der das Aufschwimmen erleichtert. Er eignet sich für fortgeschrittene bis erfahrene Skifahrer, die ein handliches Schwunggewicht für enge Bäume und lange Runs wünschen, dabei aber Struktur und Stabilität in wechselhaftem Gelände brauchen. Bei der Längenwahl gilt: länger für mehr Stabilität und Float, kürzer für bessere Wendigkeit und technisches Terrain. Bindungsmontage und Fahrergewicht beeinflussen das Fahrverhalten deutlich.
Im Vergleich zu ähnlichen Powder-Modellen wie dem Salomon QST 118 oder dem Blizzard Rustler 11 besticht die 116C durch geringes Schwunggewicht und eine direkte Tip-Ansprache. Das QST wirkt oft etwas lockerer in dichten Wäldern, die Rustler ist häufig schwerer und kompromissloser bei hohen Geschwindigkeiten. Die 116C liegt dazwischen: verspielt und floatig, aber präzise genug für technisches Terrain. Auf Wunsch kann ich die exakten Radius- und Gewichtsangaben für eine konkrete Länge (z. B. 186/187 cm) recherchieren und detailliert auflisten.
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