Von Alice Ivey
Der Allplay ist ein lebendiger, verspielter All‑Mountain‑Twin, der Park‑Toleranz mit ausreichend Kantengriff und Stabilität für lange Bergtage kombiniert. Das parabolische Rocker‑Profil und die zugängliche Taillenbreite geben sofort Vertrauen für Fahrer, die Butters, Presses und Sprünge mit Pistenkurven mischen möchten. Das Design wirkt modern und bewusst spaßig, ohne aufgesetzt zu sein. Die symmetrische Twin‑Tip sorgt für vorhersehbares Fahrverhalten im Switch. Wenn Sie eine einzelne Ski möchten, die viele Aufgaben übernimmt und dabei ein federndes, benutzerfreundliches Wesen bewahrt, trifft dieses Modell ins Schwarze.
Im Aufbau besitzt der Ski einen Ahornholz‑Kern, verstärkt durch Carbon‑Stringer und eine quasi‑isotrope Fiberglas‑Lage, was Pop und verzeihliche Flexibilität vereint. Vollhohe Seitenwangen und eine dickere Kante sorgen für Langlebigkeit und ein sicheres Gefühl auf Rails oder in buckligem Terrain; die Sandwich‑Sidewall‑Konstruktion dämpft stärker als Cap‑Bauweisen. Der 3 mm Camber unter der Bindung speichert Energie für Press‑Snaps und Ollies, während der parabolische Rocker an Spitze und Tail die Schwungeinleitung glättet und ein fäng‑freies Fahrgefühl in weichem Schnee bietet.
Mit Maßen von 119/98/117 mm (Spitze/Taille/Ende) balanciert der Ski Auftrieb und Pistenkontrolle: die relativ breite Spitze hilft beim Float in weichem Schnee und bei spielerischen Pivotmanövern, während die 98 mm Taille den Ski auf präpariertem Untergrund wendig hält. Der parabolische 4‑Radius‑Rocker (Spitzen/Endhöhen steigen je nach Länge von etwa 3 auf 4 mm) glättet die Kurveneinleitung. Die Sidecut‑Radien reichen von ungefähr 15 m (kürzere Längen) bis 21,5 m (längere), was Wendigkeit und Kurvenradius beeinflusst. Das Gewicht pro Ski liegt bei rund 1,63–1,96 kg, was eine lebendige, aber stabile Charakteristik ergibt.
Auf der Piste fühlt sich der Ski lebhaft und nachsichtig an: er eignet sich sehr gut fürs Buttern und für Oberflächentricks, schnellt dank der Carbon‑Stringer gut aus Absprüngen und hält eine angenehme Kantenlage bei Carves. In zerfahrenem Schnee geben die vollhohen Seitenwangen und die dicke Kante Sicherheit; bei sehr hohen Geschwindigkeiten kann die schmalere Taille gegenüber breiten Freeride‑Planken etwas weniger dämpfen. Im Powder bietet die Spitzenbreite angemessenen Auftrieb für diese Klasse, doch wer oft in sehr tiefem Schnee unterwegs ist, bevorzugt tendenziell breitere Ski. Insgesamt ist er als Allrounder für Park‑to‑Peak‑Tage ideal.
Im Vergleich zu reinen Park‑ oder Freeride‑Modellen liegt dieser Ski in der Mitte: leichter und spielerischer als schwere Freeride‑Bretter, aber stabiler und kantenorientierter als reine Parksticks. Mögliche Einschränkungen sind geringeres Float‑Potential in sehr tiefem Pulverschnee und etwas geringere Dämpfung bei hohen Geschwindigkeiten für schwere oder sehr aggressive Fahrer. Der ideale Käufer ist ein fortgeschrittener Skifahrer, der eine vielseitige Ski sucht für Tricks, weiche Schneearten und sichere Carves ohne mehrere Ski mitzuführen.
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