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Von Mason Turner

Icelantic Pioneer 109 – Testbericht

Der Icelantic Pioneer 109 ist ein direktioneller Freerider für Fahrer, die Stabilität und Vertrauen in weichen wie auch wechselnden Bedingungen suchen—ohne Vollgas‑Metallkonstruktion. Tiefer Tip‑Rocker, unterstützendes Tail und robuste Glasfaserbauweise liefern Float, Kantenhalt und Haltbarkeit. Handgefertigt in Colorado, mit 3‑Jahren „Bombproof“-Garantie.

Fahreindrücke

  • Powder & Softsnow: 31 cm Tiprocker sorgen für leichtes Aufschwimmen und sanftes Einlenken. Weniger Tailrocker hält die Linie und beschleunigt am Kurvenende—mehr Drive, weniger „Surfy“.
  • Verspurtes/wechselhaft: Tri‑ax‑Glas und Gummilagen plus ordentliches Gewicht machen den Pioneer 109 sehr ruhig in zerfahrenem Schnee. Er bleibt bei Tempo gelassen und belohnt einen aktiven, vorwärtsgerichteten Fahrstil.
  • Piste & Hart: Mit 5 mm Camber und 17–21 m Radius hält er für seine Breite gut die Kante, bevorzugt aber mittel‑bis lange Radien. Kein Kurzschwung‑Carver, dafür erstaunlich souverän, wenn man ihn aufkanten lässt.
  • Wald & Buckel: Stabil und berechenbar, jedoch mit spürbarer Schwungmasse. Kürzere Länge oder zentralere Haltung helfen im Engen; das Tail unterstützt statt auszuwaschen.

Konstruktion & Specs (Bedeutung)

  • Rockerprofil: 31 cm Tip · 5 mm Camber · 21 cm Tail. Viel Tip = Float & leichtes Einlenken; moderates Tail = Vortrieb & Richtungsstabilität.
  • Sidecut: 144–109–131 mm. Breite Schaufel für Auftrieb, 109er Mitte für Softsnow‑Stabilität, schlankeres Heck für gerichteten Abschluss.
  • Radius: 17 m (174), 19 m (182), 21 m (190). Längerer Radius = Laufruhe bei Tempo; kürzer = wendiger.
  • Gewicht (pro Paar, je nach Länge/Listing): ca. 3,86–4,35 kg pro Paar. Mehr Masse = bessere Dämpfung in Chop; weniger verspielt in Buckeln/Bäumen.
  • Aufbau: Poplar Power Core, Tri‑ax‑Glas, Gummifolien, gesinterter P‑TEX‑Belag, Durasurf‑Seitenwangen, 2,2 mm Stahlkanten. Ziel: Haltbarkeit, Grip, Dämpfung—ohne Metalllagen.
  • Längen: 174, 182, 190 cm. Handgefertigt in Colorado; 3‑Jahre Garantie.

Größen- & Bindungstipps

  • 174 cm: Leichtere/kleinere Fahrer oder Fokus auf Agilität in Buckeln/Wald.
  • 182 cm: Sweet Spot für die meisten Könner/Experten.
  • 190 cm: Für Charger, die schnell/steil fahren und maximale Stabilität wollen.
  • Bindungen: Alpin oder Hybrid (Shift/Tecton) für kurze Touren; Gewicht eher liftorientiert.

Vergleiche

  • Nordica Enforcer 110 Free: Dämpfer (Metall), etwas lockereres Heck. Pioneer 109 ist direktioneller und präziser auf der Kante, gefühlt leichter am Fuß.
  • Blizzard Rustler 11: Spielerischer mit weicheren Tips; Pioneer 109 bietet mehr Hecksupport und besseren Kantenhalt.
  • Black Crows Atris: Pivot‑freudiger und agiler; Pioneer 109 stabiler und geradliniger bei Speed.
  • Völkl Katana 108: Metall‑Biest, fordernd. Pioneer 109 ist gutmütiger, aber minimal weniger „tot‑ruhig“ bei Höchsttempo.

Für wen / Wer sollte weitersehen

  • Für: Direktionelle Fahrer, Patrol und Big‑Mountain/All‑Mountain, die Stabilität, Haltbarkeit und Berechenbarkeit in tiefen und gemischten Bedingungen schätzen.
  • Nicht für: Freestyler, die einen losen, smeary Twin wollen; Grammjäger für lange Touren.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Stabile „Charger“: Sehr ruhig in Chop und bei Speed.
  • Echter Auftrieb: Tiefer Tiprocker hält obenauf im Powder.
  • Direktionelles Heck: Vortrieb statt Schmieren.
  • Langlebig gebaut: Dicke Kanten, gesinterter Belag, 3 Jahre Garantie.

Häufige Fragen

F: Ist der Icelantic Pioneer 109 gut in Powder?
A: Ja. Tiprocker und 109er Mitte liefern starken Auftrieb. Er bleibt direktionell und kontrolliert, weniger surfy als spielerische Twins.

F: Wie fährt er sich auf harter Piste?
A: Für die Breite erstaunlich gut. Camber und großer Radius geben Halt in mittel‑bis langen Schwüngen. Kein Kurzschwung‑Spezialist.

F: Welche Länge soll ich nehmen?
A: 182 cm passt den meisten Könnern. 174 cm für Agilität/leichte Fahrer; 190 cm für groß/aggressiv/schnell.

F: Eignet er sich zum Tourengehen?
A: Für kurze Sidecountry‑Runden mit Hybridbindung ja. Das Paargewicht ist jedoch eher resort‑fokussiert als für lange Anstiege.

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