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Von Ethan Sullivan

Icelantic Nomad 112 – Test

Der Nomad 112 von Icelantic verbindet ein surfy, verspieltes Fahrgefühl mit echter Stabilität. Er trägt mühelos im Powder, bleibt in zerfahrenem Schnee gelassen und kann auf weicher Piste respektabel carven – ein starker Freerider für schneereiche Tage.

Wichtigste Punkte

  • Surfy‑Auftrieb: breite Schaufel und Rocker sorgen für leichtes Aufschwimmen und slarvy Turns.
  • Verspielt und dennoch sicher: Pappel + vertikale Carbonstränge liefern Energie ohne Trägheit.
  • Vielseitig für 112 mm: ordentliche Carving‑Leistung; kein Eis‑Spezialist.
  • Fehlertolerantes Heck: partieller Twin‑Tip erleichtert schnelle Release‑Moves und Switch.
  • Ideal im Weichen: auf harter/vereister Piste etwas überdimensioniert.

Fahreindruck

  • Powder: 36 cm Schaufelrocker und 147‑112‑139 Shape bringen schnellen Auftrieb bei zentraler Haltung; stabil und berechenbar bei Tempo.
  • Zerfahren/Crud: Pappel‑Kern, Triax‑Glas und vertikale Carbonstränge dämpfen für das Gewicht gut. Nicht so bullig wie Metall‑Laminat‑Charger (z. B. Blizzard Rustler 11), aber stabil genug für hohes Tempo.
  • Piste: 4 mm zusätzlicher Camber verbessern Kantenhalt und Rebound. Mit 19 m Radius (182 cm) mag er mittlere Radien; auf Eis ist der Grip begrenzt.
  • Wald/Buckel: Geringes Schwunggewicht (FLY‑Cap Spitzen/Enden) und Rocker‑Heck erleichtern das Pivotieren. Für enge Buckelpisten bleibt 112 mm breit, wirkt aber erstaunlich beweglich.

Aufbau & Specs (Bedeutung)

  • Rocker‑Profil: Schaufel 36 cm / Camber 4 mm / Heck 31 cm (Rocker‑Camber‑Rocker) – viel Auftrieb und slarvy Turns, Camber für Stabilität und Pop.
  • Maße: Schaufel 147 mm / Mitte 112 mm / Heck 139 mm – tragfähige Front, stabiles Plattform‑Gefühl, spielerischer Heck‑Release.
  • Radius (je Länge): 16 m @171; 17,5 m @176; 19 m @182; 20 m @188; 21,5 m @194 – kürzer = wendiger; länger = ruhiger bei Tempo.
  • Gewicht: ca. 3,85–3,92 kg/Paar (182 cm) – Klassenmitte; Balance aus Wendigkeit und Ruhe.
  • Konstruktion: Pappel‑Kern, triaxiales Fiberglas, vertikale Carbonstränge (Energie/Pop), Full‑Sidewall (Kantenhalt/Haltbarkeit), FLY‑Cap Spitze/Ende (reduziertes Schwunggewicht), ISOSPEED Sinter‑Belag (schnelle Gleitfähigkeit), 2,2 mm Stahlkanten. Handmade in USA.
  • Heck: partieller Twin – spielerisch, switch‑tauglich, dennoch unterstützend.

Größen & Montage

  • Länge nach Terrain/Tempo wählen: Bäume, spielerischer Stil → kürzer; offenes Gelände, höhere Geschwindigkeiten oder schwerere Fahrer → länger.
  • Für 50/50 Resort‑Tour empfiehlt sich eine Hybridbindung (z. B. Shift). Der empfohlene Montagepunkt hält die Balance stimmig.

Vergleiche

  • Nomad 106: schneller von Kante zu Kante und pistenfreundlicher, aber weniger Auftrieb und Ruhe in Crud als der 112.
  • Nomad 115: noch mehr Surf/Float an Tiefschneetagen; der 112 ist die vielseitigere Freeride‑Wahl.
  • Blizzard Rustler 11: mehr Dämpfung und Kantenbiss auf hart/ruppig; der Nomad 112 fühlt sich leichter, lockerer und verspielter an.

Mögliche Nachteile

  • Kein Carving‑ oder Eis‑Spezialist.
  • Pflügt gefrorenen Crud nicht wie schwere Metall‑Ski.
  • Breite kann auf langen Hartschneetagen ermüden.

Frequently asked questions

Q: Für wen ist der Icelantic Nomad 112 gedacht?
A: Für Freerider, die ein verspieltes, surfy Fahrgefühl mit ausreichender Stabilität für Chop und Tempo suchen. Ideal als Daily Driver in schneereichen Gebieten; bei viel Eis lieber schmaler.

Q: Welche Länge soll ich nehmen?
A: Wald, verspielter Stil oder leichtere Fahrer → kürzer. Offenes Gelände, schwerere Fahrer oder höheres Tempo → länger (z. B. 188/194) für mehr Stabilität.

Q: Unterschied zu Nomad 106 und 115?
A: 106 ist pisten‑ und all‑mountain‑freundlicher, 115 ist Powder‑Spezialist. 112 balanciert beides für maximale Freeride‑Vielseitigkeit.

Q: Welche Bindungen passen?
A: Solide Freeride‑Alpinbindungen im Resort oder Hybride (Shift, Duke PT) für 50/50. Nahe der empfohlenen Linie montieren für neutrales Fahrgefühl.

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