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Von Sophia Reynolds

Testbericht: Fritschi Xenic Plus 10

Überblick

Die Fritschi Xenic Plus 10 ist eine moderne, leichte Tech-(Pin-)Tourenbindung mit unerwartet souveränem Abfahrtsverhalten. Rotierender Fersenautomat, horizontal gleitende Vorderbacken‑Pins und 10 mm dynamischer Längenausgleich sorgen für ein konstanteres, vorhersehbares Auslösen bei Skiflex. Für Tourengeher, die viel Höhenmeter sammeln und bergab Vertrauen wollen, trifft die Xenic Plus 10 einen starken Mittelweg.

Für wen?

  • Tourengeher, die Leichtgewicht für lange Anstiege suchen, ohne Sicherheit oder Kraftübertragung zu opfern.
  • Allround‑Tourer mit DIN‑Bedarf 4–10; nicht für sehr schwere oder extrem aggressive Fahrer ausgelegt.

Aufstieg und Abfahrt

  • Aufstieg: Geringes Gewicht und unkomplizierte Gehmodi machen den Aufstieg effizient. Einstieg vorne meist leicht; auf Eis hilft sorgfältiges Ausrichten.
  • Abfahrt: Die breite Fersenauflage vermittelt direkten, ruhigen Halt auf modernen Tourenski. 10 mm Längenausgleich stabilisiert das Auslösen bei Skiflex und reduziert Vor‑Auslösungen. Die 4–10‑Range passt vielen; sehr kräftige Fahrer benötigen ggf. höhere DIN.

Wichtige Features

  • Rotierende Ferse für geschmeidige Moduswechsel und stabiles Auslöseverhalten.
  • Horizontal gleitende Pin‑Hebel am Vorderbacken gegen Vor‑Auslösung.
  • 10 mm dynamischer Längenausgleich für konstantes Auslösen unter Last.
  • Extra breite Fersenauflage für direkte Kraftübertragung.
  • Mehrere Gehmodi und Bremsenoptionen.

Vergleiche

  • Marker Alpinist 10: Leichter und simpler, aber mit weniger Elastizität; die Xenic bleibt gelassener, wenn der Ski stark arbeitet.
  • Dynafit Rotation 10: Etwas schwerer mit zusätzlicher Elastizität über rotierende Toe‑Unit; die Xenic ist leichter und bietet eine sehr breite Fersenbasis.
  • Salomon/Atomic MTN (Backland) Pure: Robust und bedienfreundlich; die Xenic liefert zusätzlich 10 mm Längenausgleich und viel Fersenhalt.

Mögliche Schwächen

  • Mehr Kunststoffanteil als manche Konkurrenten; sorgfältige Handhabung und Service zahlen sich aus.
  • DIN endet bei 10 – begrenzt für sehr schwere/harte Fahrer.
  • Einstieg in vereisten Situationen erfordert Genauigkeit.

Kernpunkte

  • Leicht bergauf: Effiziente Aufstiege mit wenig Ermüdung.
  • Berechenbare Sicherheit: 10 mm Längenausgleich und clevere Pin‑Mechanik.
  • Direktes Fahrgefühl: Breite Fersenauflage gibt Vertrauen.
  • Bremsenwahl: Taillenbreite + bis ~15 mm.

Spezifikationen und Bedeutung

  • Bindungstyp: Tech (Pin) Touren mit rotierender Ferse. Leicht und effizient; benötigt Schuhe mit Tech‑Inserts.
  • DIN‑Wert: 4–10. Deckt viele Tourer ab; nicht für höchste Auslösewerte.
  • Elastischer Weg: 10 mm Längenausgleich. Konstantes Auslösen bei Skiflex.
  • Bremsbreite: 75 / 85 / 95 / 105 mm; auch ohne Bremse. Wähle ~Taille + bis 15 mm.
  • Gewicht: ~280–290 g pro Einheit (ohne Bremse); ~+45 g pro Bremse. Spart Energie auf langen Touren.
  • Kompatibilität: AT‑Schuhe mit Tech‑Inserts; viele ISO 23223 GripWalk‑Modelle bieten Inserts. Professionelle Montage/Justage empfohlen.
  • Materialien: High‑Tech‑Kunststoffe, Aluminium und Stahl. Gute Balance aus Gewicht und Haltbarkeit.

Häufige Fragen

F: Welche Bremsbreite soll ich nehmen?
A: Üblicherweise Skitaillenmaß + 0–15 mm. Zwischen zwei Größen bremst die schmalere weniger am Schnee, die breitere bietet mehr Spielraum.

F: Funktioniert das mit normalen Alpin‑Schuhen?
A: Nein. Es sind Tech‑Inserts erforderlich. Viele AT/GripWalk‑Schuhe haben Inserts – bitte prüfen.

F: Benötige ich eine Fachmontage?
A: Dringend empfohlen. Position, Längenausgleich und Auslösewerte sind entscheidend für Sicherheit und Performance.

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