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Von Sophia Reynolds

Fischer RC4 Worldcup RC Pro (GS) — Test & Eindruck

Der Fischer RC4 Worldcup RC Pro ist ein GS‑Carver für ambitionierte Fahrer, der sehr nah an Race‑Material heranreicht: 66 mm Mittelbreite, 18 m Radius sowie echte World‑Cup‑Platte und Wettkampfbelag. Er liebt schnelle, große Radien auf harter Piste. Die Sandwich‑Bauweise mit Air Carbon TI 0.8 liefert enorme Kantengriff, Laufruhe und kräftigen Rebound.

Highlights

  • GS‑Geometrie, die mit Druck und Tempo aufblüht.
  • World Cup M‑Plate: mehr Hebel/Präzision, aber auch anspruchsvoller.
  • WC‑Belag: extrem schnell mit regelmäßigem Wachsen/Schleifen.

Fahreindruck

  • Kante & Stabilität: Überragend auf hart/steil und eisig; sehr ruhig bei Tempo.
  • Schwung & Energie: Mag mittel‑bis‑große Radien; kräftige Beschleunigung am Schwungende.
  • Fehlertoleranz: Begrenzt. In Buckeln oder gedriftet fordert er Technik; am liebsten sauber gecarvt.

Konstruktion & Technik

  • Sandwich Sidewall; Air Carbon TI 0.8; Race Sidewall
  • M‑Plate (World‑Cup‑Platte)
  • World‑Cup (gelber) Rennbelag

Specs verständlich

  • Rocker/Camber: Race‑Camber mit spezieller GS‑Schaufel, minimaler Tip‑Rocker (Fischer nennt kein explizites Rockerprofil). Camber = Präzision/Grip.
  • Maße (111/66/96 mm): Schmale Mitte für schnelle Kantenwechsel und Grip; Tip/Tail auf Laufruhe ausgelegt.
  • Radius (18 m): Für große GS‑Bögen optimiert; kein Slalom‑Zipper.
  • Gewicht (2250 g/Ski): Schwerer, dadurch sehr gedämpft und spurtreu; weniger verspielt bei Langsamfahrt.
  • Platte (M‑Plate): Mehr Standhöhe/Kraftübertragung; fordert aktives Biegen.
  • Belag (WC): Sehr schnell bei gutem Service; pflegeintensiver.

Länge & Setup

  • 175 cm: Technische Fahrer, kleinere Hänge, etwas kürzerer GS‑Schwung.
  • 180–185 cm: Maximale Stabilität für hohes Tempo, große Skigebiete oder schwerere Fahrer.
  • Bindung: Passende Racebindung (z. B. Z13/Freeflex) auf der M‑Plate.

Vergleiche

  • Atomic Redster G9 RS: Noch einen Tick „locked‑in“ und gedämpfter; Fischer lebendiger in der Ausfahrt.
  • Head Worldcup Rebels e‑GS Pro: Ähnliche Zielgruppe; Head etwas zugänglicher, Fischer frontseitig schärfer.
  • Blizzard Firebird WRC: Minimal gutmütiger; Fischer präziser auf eisigem Untergrund.
  • Rossignol Hero Master GS: Mehr Radius‑Optionen; Fischer wirkt wie klassischer, fokussierter GS.

Mögliche Nachteile

  • Benötigt Technik/Tempo; weniger Spaß beim gemütlichen Cruisen/Variogelände.
  • Begrenzte Vielseitigkeit abseits der Piste oder in weicher/buckeliger Schneedecke.
  • Platte/Gewicht mindern die Verspieltheit bei niedriger Geschwindigkeit.
  • Nicht FIS‑GS‑konform (Consumer‑Radius).

Merksätze

  • GS‑Spezialist: Maximale Laufruhe und Kantenhalt für große Radien auf Hartschnee.
  • WC‑Platte: Enorme Powerübertragung, höherer Einstieg.
  • Rennbelag: Sehr schnell mit gutem Service – Tuning lohnt sich.

Häufige Fragen

F: Für wen ist der RC4 Worldcup RC Pro geeignet?
A: Für fortgeschrittene bis Experten, die auf präparierten Pisten schnell und großräumig carven wollen. Race‑Gefühl ohne FIS‑Zwänge.

F: Taugt er als Daily Driver?
A: Nur, wenn „daily“ harte Pisten und zügiges Tempo bedeutet. Für gemischte Bedingungen ist ein breiterer All‑Mountain‑Carver sinnvoller.

F: Unterschied zum RC4 Worldcup SC Pro (SL)?
A: Der SC Pro (≈12,5 m) ist für kurze, aggressive Slalomschwünge. Der RC Pro (18 m) zielt auf größere GS‑Bögen und hohe Geschwindigkeit.

— Hinweis: Dieser Test behandelt den RC4 Worldcup RC Pro (GS). Es gibt auch den RC4 Worldcup SC Pro (SL) sowie den RC4 Pro (Junior).

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