Von Noah Carter
Der Prodigy 3 ist ein vielseitiger All-Mountain-Freeride-Ski mit einer spielerischen Note und einer Mittelbreite von 106 mm, konzipiert für Fahrer, die eine einzige Ski möchten, der alles kann. Als directional twin gebaut bietet er Abfahrtsleistung und gleichzeitig switch-fähige Spitzen für Park-Elemente. Er richtet sich an fortgeschrittene bis erfahrene Skifahrer, die auf präparierten Pisten, in zerfahrenem Gelände und gelegentlich im Powder Fortschritte machen wollen. Die Balance zwischen Stabilität und Verspieltheit macht ihn attraktiv für Fahrer, die gern experimentieren.
Die Konstruktion setzt auf lebendiges, gedämpftes Fahrverhalten. Ein Poplar-Holzkern hält das Gewicht moderat, liefert gleichzeitig Sprungkraft und dämpft Vibrationen. Das Rocker–Camber–Rocker-Profil (ca. 20 % Tip-Rocker, 60 % Camber, 20 % Tail-Rocker) sorgt für Auftrieb im weichen Schnee und sicheren Kantengriff auf hartem Untergrund. Eine elliptische Seitenführung erleichtert die Kurveneinleitung und ermöglicht verschiedene Kurvenradien. Maße: Tip 133 mm, Waist 106 mm, Tail 125 mm; Radien von 15 m (164 cm) bis 22 m (190 cm); Gewicht etwa 1750 g bis 2200 g pro Ski.
Auf der Piste fährt sich der Ski verspielt, aber kontrolliert. Auf hartem Schnee lässt er sich gut carven; der Camber unter dem Fuß sorgt für Grip und Rückstellkraft, während die elliptische Seitenführung fließende Übergänge zwischen kurzen und langen Kurven erlaubt. Bei zerfahrenen Verhältnissen dämpft der Poplar-Kern Vibrationen, und die Full Strength Sidewalls plus Micro-cap Anti-chip erhöhen die Robustheit gegenüber Schlägen und Kanten. Das Moustache-Flexmuster bietet progressiven Flex in Tip und Tail bei stabiler Mitte, ideal für Butters und kleine Sprünge.
Stärken sind Vielseitigkeit, Robustheit und ein verspieltes Flexgefühl. Er ist ein echter Quiver-Killer für Fahrer, die von präparierten Pisten über Bäume bis zum Park unterwegs sein wollen, ohne ständig die Ski zu wechseln. Die dicken XL-Kanten und die Anti-Chip-Beschichtung reduzieren den Wartungsaufwand, der Poplar-Kern liefert Energie, die Fortschritt belohnt. Geeignet ist der Ski für Rider, die eine reaktionsfreudige Plattform suchen, die weder ausschließlich Powder noch Park favorisiert.
Einschränkungen hängen vom Einsatz ab. Mit 106 mm unter der Bindung ist er kein Powderspezialist — in sehr tiefem, nassem Schnee fehlt das Volumen gegenüber breiteren Freeride-Planken. Längere Längen wirken zudem schwerer, was für Fahrer, die maximale Wendigkeit und leichte Drehungen im Park schätzen, nachteilig sein kann. Wer absolute Geradeausstabilität oder maximale Auflagefläche sucht, findet in der 106–110 mm-Klasse Modelle, die etwas Spiel verlieren, dafür aber mehr Plattform oder Dämpfung bieten.
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