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Von Noah Carter

CAST Freetour 2 Test

Kurzfazit

Die CAST Freetour 2 kombiniert einen echten Tech-Vorderbacken für effizientes Aufsteigen mit der Look Pivot-Alpinferse für kompromisslose Abfahrtsperformance. Sie richtet sich an Freerider, die bergab maximale Dämpfung, Elastizität und Haltekraft wollen, ohne auf solide Aufstiegs-Effizienz zu verzichten. Top-Fahrgefühl und Haltbarkeit stehen zusätzlichen Handgriffen bei Transitionen und etwas höherem Gewicht gegenüber.

Abfahrtsleistung

  • Pivot-Ferse = erstklassige Elastizität (28 mm) und vorhersehbare Auslösung. Das bedeutet weniger Fehlauslösungen in ruppigem Schnee und sichere Landungen.
  • Sehr direkte Kraftübertragung; die Ski fühlen sich klar „alpin“ an.
  • Der Vorderbacken bietet 45 mm elastischen Weg – mehr Puffer gegen Schläge in wechselhaften Bedingungen.

Aufstieg und Transitionen

  • Tech-Toe bergauf = effizienter Schritt, Steighilfen mit 0°/8°/12°.
  • Transition: Tech-Toe ab, Alpin-Toe drauf, AFD bei Bedarf tauschen. Mit Übung schnell, aber komplexer als Einteilsysteme (z. B. Shift).
  • Bremsenverriegelung und Second Ski Kit erhöhen die Alltagstauglichkeit für mehrere Ski.

Gewicht, Haltbarkeit, Materialien

  • Ca. 1.016 g pro Ski im Gehmodus und ~1.343 g pro Ski im Skimodus (je nach Setup). Schwerer als Tecton/Kingpin, ähnlich anderen Freeride-Hybriden.
  • Materialien: 7075 Aluminium, Edelstahl, POM – robust, steif und wartungsfreundlich.

Spezifikationen erklärt

  • Bindungstyp: Hybrid – Tech-Vorderbacken fürs effiziente Aufsteigen; Alpinferse für maximale Abfahrt.
  • DIN/Release: 6–15 oder 8–18 – große Bandbreite für aggressive Fahrer; Wahl je nach Fahrstil/Gewicht.
  • Elastischer Weg: Vorderbacken 45 mm; Ferse 28 mm – mehr Weg vor der Auslösung = bessere Dämpfung, weniger Fehlauslösungen.
  • Bremsbreiten: 95/105/115/130 mm – passend zur Skimittelbreite wählen.
  • Gewicht: ≈1.016 g (Walk) / ≈1.343 g (Ski) pro Ski – guter Indikator für Aufstiegs- vs. Abfahrtsfokus.
  • Kompatibilität: ISO 5355, ISO 23223 (GripWalk), ISO 9523 – breite Schuhkompatibilität; Touren erfordert Tech-Inserts.
  • Materialien: 7075 Alu, Edelstahl, POM – langlebig und verschleißfest.

Vergleiche

  • Salomon/Atomic Shift: einfachere Transitionen und MNC-Vielseitigkeit, aber weniger Pivot-typische Elastizität und geringere DIN-Obergrenze (bis 13).
  • Marker Duke PT: ähnlich „alpin“ bergab; CAST ist im Aufstieg dank echtem Tech-Toe leichter am Fuß, erfordert jedoch Toe/AFD-Wechsel.
  • Fritschi Tecton/Marker Kingpin: leichter und schneller im Aufstieg, aber weniger Dämpfung/Elastizität für hartes Freeriden.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Pivot-Feeling: alpine Dämpfung und hohe Elastizität bergab.
  • Effizient im Aufstieg: echter Tech-Toe mit drei Steighilfen.
  • Mehr Schritte: Transitionen und AFD-Wechsel erhöhen die Komplexität.
  • Sehr robust: 7075 Alu und Edelstahl in Schlüsselbereichen.

Häufige Fragen

Q: Für wen ist die CAST Freetour 2 gedacht? A: Für Freerider, die die beste Abfahrts-Performance in einem tourentauglichen Paket wollen. Wer bergab Vollgas fährt, ist hier richtig.

Q: Kann ich normale Alpinschuhe nutzen? A: Ja für die Abfahrt (mit passendem AFD). Zum Aufstieg brauchst du jedoch Tourenschuhe mit Tech-Inserts; ohne Inserts ist kein Gehen im Tech-Toe möglich.

Q: 15er oder 18er DIN? A: Schwerere, aggressivere Fahrer in hartem Gelände oder mit vielen Sprüngen sind mit der 18 gut bedient. Viele kommen mit der 15 bestens aus.

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