Von Evelien Jansen
Wer einen Pistenski sucht, der saubere Technik belohnt und beim Cruisen gelassen bleibt, wird hier fündig. Redster X7 liegt genau zwischen Slalom‑Spritzigkeit und GS‑Souveränität. Aufsteiger und ambitionierte Fortgeschrittene schätzen das leichtgängige Einlenken und die verlässliche Kantenhaftung; Könner können ihn morgens auf hartem Corduroy ordentlich fordern. Am wohlsten fühlt er sich auf präparierten Hängen von blau bis schwarz, besonders auf hartem Untergrund. Die WB‑Variante spendiert mehr Stabilität und Nachsicht. Wer meist eisige Pisten fährt, profitiert von der schmalen Mittelbreite und dem schnellen Kantenwechsel.
Auf Schnee wirkt er lebhaft und präzise. Active Camber hält die gesamte Kante im Einsatz, was auf Hartschnee ein sattes, rutscharmes Gefühl erzeugt. Der Multi‑Radius‑Sidecut animiert zu kurzen Slalom‑Schwüngen ebenso wie zu längeren mittleren Radien, ohne nervös zu wirken. Die Kantenwechsel gelingen blitzschnell; die Schaufel greift früh, das Heck schließt sauber. Die schmale Taille begünstigt hohe Kantwinkel und Rasanz, bietet jedoch wenig Auftrieb: In weichem, zerfahrenem Schnee ist eine aktive, zentrierte Haltung gefragt.
Die Konstruktion balanciert Rebound und Dämpfung. Power Woodcore (Esche/Pappel) sorgt für federnden Rückstellimpuls, die Titanium‑Powered‑Schicht für Torsionssteifigkeit und Laufruhe bei Tempo. Je nach Jahrgang gibt es Full Sidewall für direkte Kraftübertragung oder Dura Cap Sidewall, etwas nachgiebiger und robuster. Ein World‑Cup‑ähnlicher Belagsschliff liefert Tempo, wenn er gepflegt wird. Unterm Strich entsteht ein Pistengerät, das energisch anspricht und gleichzeitig gelassen genug bleibt, um vormittags Schwung an Schwung zu reihen, ohne müde Vibrationen.
Die Stabilität ist für die Klasse hoch. Bei mittlerem bis hohem Tempo hält die Kante, und Flattern bleibt moderat; nur auf blankem Eis oder spätnachmittäglicher Haufenpiste beginnt die Schaufel zu zittern. Revoshock‑Versionen legen spürbares Vibrations‑Tuning drauf, sodass Wellen mit weniger Ablenkung durchpflügt werden. Die WB‑Ausführung vergrößert die Auflage und den Komfort in Mischschnee, opfert dafür etwas Kantenwechsel‑Blitzigkeit. Keiner für Buckelpisten, und er verlangt Vorwärtsdruck – aktiv aus dem Schienbein fahren, nicht aus der Ferse.
Die Längenwahl richtet sich nach Ziel: kürzer für wendige Kurzschwünge, länger für Ruhe und mittlere Radien. Active Camber (0/100/0) maximiert Kantenkontakt für Grip auf hartem Untergrund. Um 70 mm Mittelbreite (WB ca. 75 mm) stehen für schnelle Kantenwechsel; Radien von ca. 13–16 m beschreiben den natürlichen Schwungbogen. Metalllage und etwa 2,66–2,80 kg pro Ski bringen Biss und Gelassenheit. Mehr Druck und Power? Head Supershape e.Magnum oder Blizzard Thunderbird R15. Mehr Gutmütigkeit? Rossignol React R10 Ti oder Salomon S/Max 10.
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