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Von Alice Ivey

Atomic Redster s9i

Für wen er gedacht ist

Für Skifahrer, die saubere, schnelle Radien auf präparierten Pisten lieben, liefert der Redster S9i slalomtypische Race‑Power in einem alltagstauglichen Paket. Er fühlt sich auf harter Piste am wohlsten und belohnt fortgeschrittene bis sehr gute Technik mit sofortigem Kantenkontakt und sicherem Biss. Gegenüber breiteren All‑Mountain‑Carvern ist er schmaler, schneller und präziser, dabei weniger gnadenlos als echte FIS‑Modelle. Kräftige Fortgeschrittene können einsteigen, doch seine Stärken zeigt der Ski bei hohen Kantwinkeln und sauberem Druckaufbau sowie einer disziplinierten, zentrierten Fahrposition.

Carving-Leistung auf der Piste

Das prägende Fahrgefühl: Präzision mit spürbarem Snap. Die Schwungeinleitung erfolgt unmittelbar, der Ski wechselt mühelos von Kante zu Kante, und das Heck liefert spürbare Beschleunigung, besonders wenn man es durch die Falllinie lädt. Carbon Boost steuert Federspannung ohne Härte bei, sodass kurze bis mittlere Slalomradien nahtlos aneinanderreißen. Auf morgendlichem Hartschnee ist die Kantenhaftung für 68 mm Mittelbreite außergewöhnlich. Im Vergleich zum Hero Elite ST TI wirkt der S9i etwas explosiver aus dem Heck; gegenüber dem Supershape e‑SL fühlt er sich einen Tick schneller quer über den Hang an.

Stabilität und Dämpfungstechnik

Revoshock S hält Vibrationen in Schach, wenn die Oberfläche unruhig wird oder das Tempo steigt. Zusammen mit TI Powered‑Aufbau und Ultrawall‑Seitenwangen bleibt der Ski unter Druck gelassen und zieht sauber durch Spurrillen. Active Camber (0/100/0) bringt die gesamte Kante auf den Schnee, was Biss auf Eis verstärkt und bei Tempo ein ruhiges, verbundenes Gefühl vermittelt. Er ist nicht so massiv gedämpft wie manche schwereren Bretter, doch die Balance aus Ruhe und Lebendigkeit ist hervorragend und schafft Vertrauen, ohne den energiegeladenen Charakter zu verlieren.

Vielseitigkeit und Schwächen

Für einen reinen Pisten‑Carver ist die Vielseitigkeit gut, hat aber Grenzen. Die schmale Taille und Vollcamber fräsen morgens durch den Cord; in spätnachmittäglicher Sulz oder Haufen kann die leichte Schaufel ablenken, wenn man unpräzise wird. Buckelpisten gehen, solange man sauber zentriert bleibt, doch das kräftige Heck bestraft Rücklage. Die Hochgeschwindigkeitsruhe ist stark für die Klasse, aber wer öfter sehr weite, GS‑artige Bögen fährt, ist mit größerem Radius besser bedient. Gegenüber dem RC4 WC SC wirkt der S9i weniger fordernd und etwas verspielter.

Größenwahl und Specs erklärt

Bei 165 cm misst der Sidecut 118‑68‑104 mm mit 12,5 m Radius: das bedeutet extrem schnelle Schwungeinleitung, hohen Kantenhalt und slalomtypische Radien, die sich leicht schließen. Active Camber (0/100/0) hält die volle Kante im Schnee für maximalen Grip. Das Gewicht um 2925 g pro Ski (165) sorgt für Beruhigung ohne Trägheit. Längen 155/160/165/170: kürzer für blitzschnelle Kantenwechsel auf engen Pisten; länger für mehr Laufruhe und eine größere Komfortzone. Der werkseitige Rennschliff ist hochwertig; regelmäßiges Kanten‑Tuning erhält die messerscharfe Präzision.

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Community Opinions

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