Von Mason Turner
Dies ist ein FIS‑konformer Slalomski für fortgeschrittene Rennläufer, Masters und Trainer, die auf harter, eisiger Piste trainieren. Er belohnt eine offensive, vorlastige Haltung und stetigen Kantendruck mit maximalem Grip und Beschleunigung. Gemütliche Fahrer empfinden ihn als fordernd. Die Race‑Platte verlangt meist eine passende Rennbindung und exaktes Montagesetup. Wer regelmäßig auf injiziertem Eis oder in tiefen Rillen fährt, bekommt hier einen berechenbaren Partner, der auch bei höherem Takt sauber bleibt und Energie kräftig zurückgibt.
Auf Schnee wechselt er blitzschnell von Kante zu Kante, greift sofort und liefert ausgeprägten Rebound aus dem Skiende. Die hohe Torsionssteifigkeit hält ihn auf Eis und durch Rinnen stabil, neuere Revoshock‑Varianten dämpfen Vibrationen spürbar, ohne den Zug aus der Kurve zu nehmen. Er liebt Druck ab der Kurvenmitte und lebt mit steigender Geschwindigkeit richtig auf. Kehrseite: Bei niedrigen Tempi wirkt er hakelig und ermüdend, in weicher, zerfahrener Schneelage fehlt ihm Verspieltheit und Auftrieb.
Die Konstruktion ist klassisch Rennsport: Ultra Power Holzkern für konsistenten Flex, flankiert von durchgehenden Titanal‑Lagen (Ultra Titanium) für maximale Torsionssteifigkeit und Ruhe. Volle Seitenwangen (Ultrawall) sichern direkte Kraftübertragung zur Stahlkante. Eine gesinterte World‑Cup‑Base trägt echtes Tempo, wenn sie gepflegt wird. Je nach Variante/Jahr gibt es eine Icon/Active Race Platte (Erwachsene) oder J‑RP (Junior). Neuere Revoshock S Ausführungen ergänzen lineare Dämpfung, reduzieren Flattern und zentrieren den Ski schneller zwischen den Toren.
Die Spezifikationen sind kompromisslos SL‑orientiert. Active Camber (0/100/0) bedeutet volle Kantenauflage für maximalen Eisgrip. Typische Maße: ca. 112.9–119 mm Schaufel, 65–66 mm unter der Bindung, 96.5–104 mm Skiende; das ermöglicht schnelles Einlenken und sehr kurze Radien. Der Radius liegt je nach Länge/Submodell etwa bei 11.6–12.7 m; kürzer agiler, länger ruhiger. Das Gewicht variiert mit Länge/Platte; schwerer läuft gelassener, leichter wirkt spritziger. Die Länge wählt man nach FIS‑Kategorie, Körperbau und Kurssetzung.
Wer einen täglichen Pisten‑Carver sucht, greift besser zu einem Retail‑SL wie dem Redster S9 Revoshock S (non‑FIS): gutmütiger, weicher gedämpft und weniger ermüdend. Im Vergleich zu typischen FIS‑SLs steht dieses Modell auf der präzisen, kraftvollen Seite mit herausragendem Grip und Anzug. Gegenüber GS‑Ski ist er deutlich wendiger, hat aber eine geringere Hochgeschwindigkeits‑Reserve. Achten Sie auf Platten/Bindungs‑Kompatibilität und investieren Sie in scharfe Kanten und Basepflege. Für weichen oder Neuschnee passt ein breiterer Pisten‑ oder All‑Mountain‑Ski besser.
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