Von Alice Ivey
Dies ist ein ernstzunehmender Pistencarver für fortgeschrittene bis sehr gute Fahrer, die überwiegend auf präparierten Hängen unterwegs sind. Mit 75 mm unter der Bindung und Vollcamber wirkt er direkt, präzise und energiegeladen. Er bevorzugt sauber gesetzte Mittel- bis Langschwünge und belohnt saubere Technik mit starker Kantenhaltung und Beschleunigung. Gleichzeitig dämpft er Vibrationen auffallend gut und bleibt nachmittags in zerfahrener Piste gelassen. Wer gerne driftet oder verspielt fährt, empfindet ihn als fordernd; wer Tempo und saubere Linien sucht, findet ein präzises Werkzeug.
Der durchgehende Camber hält die Kante über die gesamte Länge im Schnee und steigert so die Griffigkeit auf hartem bis eisigem Untergrund. Die schmale Taille wechselt blitzschnell von Kante zu Kante, Ultrawall-Seitenwangen und Titanal-Lagen sichern Torsionssteifigkeit. Das bringt viel Vertrauen auf steilen Hängen und in Rillen. Die Multi-Radius-Geometrie (breitere Schaufel, engeres Ende; Radien 12,3–14,2 m je Länge) erlaubt kurze Slalom-Schwünge wie auch längere GS-Bögen. Weniger nachsichtig im Drift: er will aktiv auf die Kante.
Im Inneren arbeitet ein Power Woodcore (Pappel/Karuba) für geringes Gewicht und Spritzigkeit, kombiniert mit TI Powered Titanal für Ruhe und Stabilität. Revoshock S – Stahlmodule mit Elastomer – filtert hochfrequentes Flattern und gibt am Schwungende Energie zurück. Auf der Piste spürt man Ruhe bei Tempo und einen spürbaren Kick in den nächsten Schwung. Ultrawall-Vollseitenwangen sorgen für präzise Kraftübertragung. In Summe entsteht ein moderner Mix aus Souveränität und Pop für schnelles Pistenskifahren.
Die 75-mm-Taille hält die Masse nahe an der Kante für schnelle Wechsel, während die Maße (bei 168: 125,5–75–109,5 mm) die Schwungeinleitung erleichtern und das Ende fest verankern. Radien um 13–13,5 m in den gängigen Längen verorten ihn zwischen Kurzschwung-Tool und Allround-GS-Charakter. Bei Geschwindigkeit bleibt er auffallend ruhig; Revoshock S dämpft Flattern auf harten Rippen. Im Vergleich zu anderen 72–76-mm-Frontside-Carvern erreicht er deren Stabilität, wirkt aber einen Tick gutmütiger als reine Race-Ableger.
Die Länge nach Stabilitätsbedarf und Stil wählen: kürzer (152–160) für leichtere Fahrer oder Kurzschwung; 168 ist für viele die Mitte; 176 für Schwerere oder Tempofans. Gegenüber rockerbestückten 74–76-mm-Carvern ist er präziser, aber in Buckeln und weicheren Haufen weniger nachgiebig. Nachteile: kein Tip-/Tail-Rocker bedeutet begrenzten Auftrieb und mögliches „Greifen“ in zerfahrener Piste bei passiver Fahrweise. Gewichtsangaben variieren und können Bindungen enthalten – um 3,08–3,12 kg pro Paar in 168 cm; Details prüfen.
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