Von Alice Ivey
Der Redster G9 Revoshock S richtet sich an Fahrer, die saubere, schnelle Schwünge auf harter Piste lieben. Seine Heimat sind lange GS‑Bögen, bei denen man die Schaufel belastet, die Kante stellt und laufen lässt. Die kompromisslos rennorientierte Bauweise belohnt aktive, vorwärtsgerichtete Technik. Fortgeschrittene kommen in kürzeren Längen zurecht, doch wirklich aufblühen lässt er sich unter sehr guten bis Experten, die frühmorgens hart carven und bei steigender Geschwindigkeit und nachmittäglichen Rillen eine ruhige, vertrauenerweckende Plattform suchen.
Dank durchgehendem Camber, kräftigen Metall-Laminaten und den Revoshock‑S‑Modulen ist der Kantenhalt bissig und dennoch bemerkenswert leise. Auf Eis greift er früh und ohne Flattern; in zerfahrener Piste zieht die Schaufel sauber die Linie statt sich ablenken zu lassen. Die frei gleitende Race‑Platte erhält die Biegelinie unter dem Schuh, sodass der Druck gleichmäßig durch den Schwung läuft. Gegenüber vielen Frontside‑Carvern wirkt das Fahrgefühl bei Tempo deutlich ruhiger, mit schwerem, sattem Charakter, der Mikro‑Vibrationen glättet und den Fokus auf die Linie statt auf wippende Spitzen legt.
Mit 16–18 m angegebenen Radien über die gängigen Längen bevorzugt der Ski mittlere bis lange Bögen. Er lässt sich bei Bedarf drehen und driften, reagiert jedoch am besten auf entschlossene Kantenwinkel und progressiven Druck. Carbon‑Boost und der lebendige Holzkern liefern Schub am Schwungende – gezielte Beschleunigung statt nervösem Pop. Im Alltag überzeugt er auf harter Piste, doch die 67‑mm‑Mitte und das straffe Heck verzeihen in Buckeln, Sulz oder sehr kurzen Drift‑Schwüngen weniger. Er verlangt Tempo und Aufmerksamkeit; passiv gefahren wirkt er schwer und eigensinnig.
Active Camber (0/100/0) bedeutet maximale Auflage für Grip und Präzision. Der Sidecut 110,5‑67‑96,5 mm (176 cm) sorgt für blitzschnellen Kantenwechsel bei zugleich GS‑stabilem Unterbau. Rund 3291 g pro Ski (176) bringen Masse für Laufruhe; Titanal erhöht die Torsionssteifigkeit. Ultrawall‑Seitenwangen leiten Energie direkt an die Kante, die Race‑Platte erhält die natürliche Flexion. Radien: 15 m (166), 16 m (171), 17 m (176), 18 m (181). Längen 166–181 cm, mit Weltcup‑ähnlichem Belagfinish für freie, schnelle Gleitphase.
Die meisten wählen eine Länge etwa auf Körpergröße: kürzer für enge Pisten oder leichtere Fahrer, länger für maximale Stabilität. Bewahrt einen scharfen Werkschliff (und ggf. leichtes Entschärfen der Schaufel), um Biss und Sanftheit auszubalancieren. Dieses Modell sitzt zwischen echten FIS‑GS‑Brettern (härter, größerer Radius, anspruchsvoller) und vielseitigen Frontside‑Carvern um 70–74 mm (leichter in langsamen Kurzschwüngen). Wer Slalom‑Agilität oder Off‑Piste‑Bandbreite sucht, schaut besser weiter; wer ruhige Power auf der Piste will, liegt hier goldrichtig.
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