Von Mason Turner
Die Cloud Q11 richtet sich an fortgeschrittene Fahrerinnen, die auf präparierten Pisten zuverlässige Kantenhaftung und lebendige, berechenbare Schwünge wünschen. Der gutmütige Flex bietet dennoch genug Rückgrat für große Kantwinkel und morgendliche Hartschnee‑Passagen, ohne leichtere Fahrerinnen abzustrafen. Wer meist on‑piste unterwegs ist und ein flinkes, griffiges, tagsüber ermüdungsarmes Fahrgefühl sucht, findet hier eine ausgewogene Mischung aus Zugänglichkeit, Stabilität und Energie.
Auf der Piste greift der Vollcamber sofort, belohnt eine zentrierte Position mit sauberem Schwungeinzug und präzisem Kantenhalt. Die 78–79 mm Mittelbreite ermöglichen blitzschnelle Kantenwechsel, der Multi‑Radius‑Sidecut unterstützt kurze bis mittlere Radien ohne einzuengen. Am glücklichsten ist sie bei mittleren Geschwindigkeiten, bleibt aber auch schneller gelassen und ausreichend gedämpft. Auf hartem, eisigem Untergrund hält sie zuverlässig; in leichtem Nachmittags‑Haufen bleibt sie berechenbar, verlangt jedoch eher einen aktiven, wendigen Fahrstil als kompromissloses Geradeaus.
Der Flite‑Holzkern senkt das Schwunggewicht, erleichtert schnelle Richtungswechsel und schont die Kräfte. Eine einzelne Titanal‑Schicht (TI Powered) erhöht Torsionssteifigkeit und Dämpfung, wodurch die Kante sicher greift und Vibrationen gebändigt werden, ohne die Ski zu hart wirken zu lassen. Die Dura Cap Sidewall kombiniert eine robuste Cap mit vertikalen Seitenwangen für Grip und Haltbarkeit. Das Heck beendet den Schwung mit Autorität, löst aber sauber, wenn der Druck weicht – Übergänge von Drift zu Carve gelingen intuitiv. Struktur‑Deckblatt, World‑Cup‑Belagfinish und Spitzen‑Protektoren ergänzen die Haltbarkeit.
Längen: 146, 155, 164 cm – kürzer fährt wendiger und leichter, länger bietet mehr Laufruhe und Kantenhalt. Schaufeln 121/123/125 mm ziehen aktiv in den Schwung; die 78–79 mm Mitte begünstigt schnelle Kantenwechsel auf hartem Schnee; Enden 104,5/107/110,5 mm sorgen für sicheren Schwungabschluss. Active Camber (0/100/0) maximiert die Auflage für Grip. Radien 12,3/13,1/13,9 m stehen für kurze bis mittlere Carves. Angegeben ca. 2245 g pro Ski mit Bindung bei 155 cm; nackte Ski‑Gewichte variieren je nach Länge und Quelle.
Im Vergleich zu schwereren Frontside‑Carvern mit viel Metall um 80–84 mm wirkt die Q11 agiler und weniger fordernd, erreicht aber nicht deren maximale Laufruhe ganz oben raus. Gegenüber leichten Pistenmodellen ohne Metall läuft sie spurtreuer und souveräner durch unruhige Passagen. Nachteile: begrenzter Auftrieb und wenig verspieltes Driften abseits; in zerfahrenen Haufen kann der leichte Kern bei sehr hohem Tempo abgelenkt werden. Sehr aggressive Expertinnen greifen eher zu einem steiferen, rennorientierten Carver; Aufsteigerinnen profitieren von der fehlerverzeihenden Präzision.
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