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Von Mason Turner

4Front Devastator

Überblick und Einsatzzweck

Der Devastator ist ein Freeride/All‑Mountain‑Twin, konzipiert für Fahrer, die ein verspieltes, zugleich fähiges Ski für unterschiedliches Gelände suchen. Mit breiter Schaufel und Tail sowie einer Mittelbreite von 108 mm bietet er guten Auftrieb im Tiefschnee und bleibt dabei agil genug für kurze Radien. Gegenüber älteren Generationen ist das Schwunggewicht reduziert, was Spins und Sprünge erleichtert, ohne das Vertrauen am Berg zu verlieren. Er ist eine vielseitige Wahl für diejenigen, die Pistenfahrten mit Off‑Piste‑Tagen kombinieren wollen.

Fahrverhalten im Schnee

Am Berg zeigt der Ski ein überraschend souveränes Verhalten bei gleichzeitiger Verspieltheit. In tieferem Schnee sorgt die ausgeprägte Tip‑Rocker‑Kontur und die Twin‑Form für guten Auftrieb, während Full‑Sidewalls und der Kern für Rückmeldung unter den Füßen sorgen. Er ist nicht als härtester High‑Speed‑Carver gedacht, weshalb extreme Geschwindigkeiten auf hartem Eis seine Grenzen offenbaren können. Das Neopren‑Insert in der Schaufel dämmt Vibrationen in zerfahrenem Gelände sehr wirkungsvoll und steigert das Vertrauen des Fahrers.

Konstruktion und technische Spezifikationen erklärt

Die Konstruktion besteht aus einer Aspen‑ + Ahornholz‑Kernkombination, durchgehenden Seitenwangen und einer gesinterten Base; in der Schaufel sitzt ein Neopren‑Dämpfer. Das Rocker‑Profil ist Tip‑und‑Tail mit einer vorgebogenen Multi‑Radius‑Form. Spezifikations‑Erklärung: Schaufel/taillierung/tail (137/108/131 mm bei 172–186 cm) beeinflussen Auftrieb, Einlenkverhalten und Ausstieg; Radius (17,5–21 m) steuert Kurvenradius und Stabilität; Gewicht pro Ski (1.780–1.997 g) wirkt sich auf Schwunggewicht und Verspieltheit aus.

Vergleich und geeignete Alternativen

Im Vergleich zu anderen rund 108 mm breiten Freeride‑Twins tendiert der Devastator zur agilen Handhabung und reduziertem Schwunggewicht statt zu massiver High‑Speed‑Dämpfung. Er nimmt eine Zwischenposition zwischen leichteren Park‑Twins und schweren, richtungsgebundenen Big‑Mountain‑Ski ein und bietet so einen sinnvollen Kompromiss für kreatives Freeriden. Wer absolute High‑Speed‑Stabilität braucht, ist mit einem steiferen, schwereren Modell möglicherweise besser beraten. Wer hingegen Spins, Switch‑Landungen und einfachen Float sucht, liegt hier richtig.

Fazit und Kaufempfehlung

Kurz gesagt: Der Devastator eignet sich für fortgeschrittene Fahrer, die einen vielseitigen Freeride‑Twin wollen, der Float, Verspieltheit und brauchbare Stabilität kombiniert. Wählen Sie die Länge nach Ihrem Verhältnis von Powder‑Float zu Wendigkeit: länger für mehr Auftrieb, kürzer für Agilität. Achten Sie darauf, dass ältere Modelljahre stark in Shape und Gewicht variieren. Ich kann gern die exakten Spezifikationen eines bestimmten Jahres holen, Gewichte in Paar und Pfund umrechnen oder einen Vergleich mit einem konkreten Konkurrenzmodell anbieten.

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